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Am 10. Januar 2025 wurde in Meiningen, Thüringen, eine Autofahrerin von einer Zeugin gemeldet, die auf der Leipziger Straße unregelmäßig fuhr. Die Autofahrerin fuhr wiederholt auf den Radweg und überquerte die Gegenfahrspur. An einer grünen Ampel hielt sie an, setzte jedoch bei Rot ihre Fahrt fort in Richtung eines Einkaufsmarktes.
Beim Abbiegen stieß die Fahrerin gegen eine Fußgängerampel, setzte zurück und fuhr weiter. Die Polizei stellte die Frau auf dem Parkplatz des Marktes fest und bemerkte Alkoholgeruch. Aufgrund ihrer Ausfallerscheinungen musste sie zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Ihr Führerschein wurde sichergestellt, und sie erwartet eine Anzeige.
Rechtslage bei Alkohol am Steuer
Wie transparent-beraten.de berichtet, sind die Strafen für Alkohol am Steuer im Bußgeldkatalog gesetzlich geregelt. Ab einem Alkoholgehalt von 1,1 Promille gilt Fahren unter Alkoholeinfluss als Straftat. Die möglichen Strafen umfassen Freiheits- und Geldstrafen, den Entzug der Fahrerlaubnis und eine Anzeige.
Bei Fahranfängern und Personen unter 21 Jahren gilt eine Null-Promille-Regel. Die Sanktionen für Fahranfänger beinhalten unter anderem 1 Punkt, ein Bußgeld von 250 Euro und eine Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre. Bei wiederholten Verstößen oder einem Alkoholgehalt ab 1,6 Promille wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet.
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