Drama im Main-Taunus-Zentrum! Am vergangenen Samstag eskalierte ein Streit zwischen zwei Personengruppen in einem Versorgungsgang des ältesten Einkaufszentrums der Region. Mitten am Nachmittag, als die Geschäfte voll von Besuchern waren, krachte es plötzlich: Ein Schuss aus einer Gaspistole hallte durch die Gänge, und fünf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Polizei reagierte blitzschnell, sperrte das Gelände rund um das Zentrum ab und setzte das Spezialeinsatzkommando (SEK) in Bewegung. Doch von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

Die Ermittlungen führten zu erheblichen Verkehrsproblemen rund um das Main-Taunus-Zentrum. Wichtige Straßen wie die Bundesstraße 8 und die Autobahn 66 wurden temporär gesperrt, Autos akribisch kontrolliert, und die Staus wuchsen Kilometer um Kilometer. Der Verkehr in Richtung Wiesbaden staute sich immens, und inmitten dieses Chaos‘ kam es sogar zu einem weiteren Unfall. Trotz des Großaufgebots an Polizeikräften scheinen die Verantwortlichen flüchtig zu sein, und die Suche läuft auf Hochtouren weiter.

Verwirrung und Sicherheit im Einkaufsparadies

Unglauben schlich sich unter die Besucher, die an diesem Sonntagmorgen das Einkaufszentrum aufsuchen wollten. Centermanager Daniel Quaas beruhigte jedoch die Nerven: Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die Kunden, ließ er verlauten, denn die Auseinandersetzung fand abseits in einem geschützten Bereich statt. Die meisten waren lediglich überrascht von der Vielzahl an Polizeikräften und dem unerwarteten Verkehrsstillstand.

Einen Tag vor diesem Drama, am Freitagabend, kam es im Frankfurter Nordwestzentrum zu einem brutalen Zwischenfall: Zwei Männer, schwer alkoholisiert, gerieten aneinander, wobei einer ein Cutter-Messer zog und den anderen am Hals verletzte. Wieder einmal musste die Polizei schnell handeln, und der Angreifer wurde festgenommen.

Die Polizei in Westhessen bleibt wachsam und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Für Zeugenhinweise wurde eine Hotline eingerichtet: 06 11/34 55 66 00. Die Ereignisse in diesen Einkaufszentren werfen erneut ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit von Sicherheit und Warnung bei allen Besuchern, doch der Betrieb im Main-Taunus-Zentrum normalisiert sich langsam wieder.