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Präsident Yoon gerät unter Druck: Rücktrittsforderungen mehr denn je!

In Südkorea spitzt sich die politische Lage unter Präsident Yoon Suk Yeol dramatisch zu. Wie die katholische Nachrichtenagentur KAP/KNA berichtet, haben Oppositionsparteien am 4. Dezember 2024 die Amtsenthebung des Präsidenten gefordert, nachdem dieser aufgrund von politischen Unruhen und Protesten das Kriegsrecht ausgerufen hatte. Bischof Mathias Ri Iong-hoon, Vorsitzender der katholischen Koreanischen Bischofskonferenz, warf Yoon vor, keine Anzeichen von Bedrohungen erkannt zu haben. Auch andere religiöse Führer, darunter der koreanische Methodistenvorsitzende Chungsuk Kim, bezeichneten die Kriegsrechtsankündigung als “Affront gegen die Demokratie”. Zuvor hatten bereits über 100.000 Menschen gegen die Politik des Präsidenten demonstriert, während gravierende Korruptionsvorwürfe gegen ihn und seine Frau erhoben wurden.

Aufruhr und Rücktrittsforderungen

Präsident Yoon, der 2022 mit einem knappen Wahlsieg ins Amt kam, sieht sich einer anhaltenden politischen Blockade gegenüber, da die Opposition die Kontrolle über das Parlament hat. Laut Berichten der KAP/KNA haben über 1.460 katholische Priester, einschließlich hochrangiger Bischöfe, die Entlassung des Präsidenten gefordert. Der Druck auf Yoon ist enorm und wird durch Vorwürfe verstärkt, dass er unrechtmäßig versucht hat, Ermittlungen gegen sich selbst zu unterdrücken sowie die Medienfreiheit einzuschränken. Diese Vorwürfe umfassen auch den Vorwurf der Manipulation durch das Verteidigungsministerium in einem hochbrisanten Todesfall eines koreanischen Marines.

Wie die New York Times informierte, wird Yoon in Südkorea als tief gespalten wahrgenommen und hat seit seiner Wahl eine aggressive Haltung gegenüber oppositionellen Kräften und Journalisten eingenommen. Mit einem Rückgang seiner Zustimmungswerte und anhaltenden Protesten zeigt sich, dass die Unzufriedenheit mit seiner Regierungsführung die politische Landschaft Südkoreas nachhaltig verändert hat.

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Was ist passiert?
Korruption
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Seoul
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Seoul, Südkorea
Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
nytimes.com

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