Die US-Rapperin Nicki Minaj hat sich kürzlich als „wahrscheinlich größter Fan“ von Donald Trump bezeichnet. Dies verkündete sie während einer Veranstaltung in Washington, wo sie an der Seite des ehemaligen Präsidenten auftr trat. Minaj, die für ihre obszönen Texte und ihren auffälligen Stil bekannt ist, erklärte unmissverständlich, dass sich an ihrer Unterstützung für Trump nichts ändern werde, trotz erheblicher Kritik aus verschiedenen Lagern, insbesondere von LGBTQ-Anhängern, die sie zuvor unterstützt hatte. Während der Veranstaltung hielt Trump Minajs Hand, was ihre enge Beziehung verdeutlichte.

Der 43-jährigen Künstlerin, die als eine der einflussreichsten Rapperinnen gilt, ist nicht nur für Hits wie „Starships“ und „Anaconda“ bekannt, sondern hat auch eine auffällige Präsenz in der Modewelt mit Neon-Kostümen und Perücken. Ihre politischen Ansichten scheinen sich jedoch im Laufe der Jahre gewandelt zu haben. Während sie 2018 öffentlich Trumps Einwanderungspolitik kritisierte, begann sie während der Corona-Pandemie, zunehmend skeptisch gegenüber Impfungen zu werden und näherte sich der republikanischen Partei.

Wachsender Einfluss in der MAGA-Bewegung

Nicky Minaj äußerte ihre Unterstützung für die MAGA-Bewegung (Make America Great Again) und lobte sowohl Donald Trump als auch den Senator JD Vance. Auf der Veranstaltung „AmericaFest“, die von der konservativen Jugendorganisation Turning Point USA in Phoenix ausgerichtet wurde, erklärte sie, dass sie sich mit diesen „mächtigen Männern“ identifizieren könne und dass sie Hoffnung geben. Sie bezeichnete Trump als „gutaussehenden, schneidigen Präsidenten“ und fand auch Gefallen am Aussehen von Vance.

In einem Interview mit Erika Kirk, der Witwe des erschossenen Influencers Charlie Kirk, äußerte Minaj darüber hinaus, dass sie sich durch negative Kommentare nicht davon abhalten lasse, Trump weiterhin zu unterstützen. Stattdessen motivierten sie diese, noch aktiver für ihre politischen Ansichten einzutreten. Ihr Wandel hin zu einer offeneren Unterstützung konservativer Ansichten scheint eine bemerkenswerte Entwicklung in ihrer Karriere darzustellen, die bei vielen Fans kontroverse Reaktionen hervorruft.

Der politische Umbruch bei Minaj, die in der Vergangenheit als Unterstützerin der LGBTQ-Community galt, hat in der Online-Welt für großes Aufsehen gesorgt. Kritiker argumentieren, dass der Entschluss, sich öffentlich zu Trump zu bekennen, im Widerspruch zu den Werten steht, die sie ursprünglich vertreten hatte. Trotzdem scheint Minaj fest entschlossen zu sein, ihrer Meinung treu zu bleiben und ihre Sichtweise über die gegenwärtigen politischen Herausforderungen zu äußern.

Minajs Engagement für die MAGA-Bewegung ist somit nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch ein Zeichen für die sich verändernde politische Landschaft in den USA, wo prominente Persönlichkeiten zunehmend Position beziehen. Ihre Einflüsse auf die Popkultur und Politik werden weiterhin genau beobachtet, während sie sich zwischen Unterstützung und Kritik bewegt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Artikel auf oe24, t-online und Spiegel.