
Skandalöse Energie-Pleite! Deutschland taumelt durch die Dunkelflaute, während die Energiewende in den Seilen hängt. Am vergangenen Mittwochnachmittag lieferte die stolze Sammlung von 3,7 Millionen Solarmodulen und 30.243 Windrädern kaum noch Strom. Lachhafte 115 Megawattstunden standen einem gigantischen Verbrauch von 63.000 Megawattstunden gegenüber! Die milliardenschwere Investition in erneuerbare Energien scheint sich in eine schallende Ohrfeige für die deutsche Stromversorgung zu verwandeln.
Die Lage ist mehr als brisant: Atomkraftwerke, die solche Lücken schließen könnten, wurden letzten April von der Ampelregierung kaltgestellt. Was bleibt, sind Kohle- und Gaskraftwerke – das absolute Grauen für die Klimahüter. Selbst Öl-Kraftwerke mussten ans Netz, um das Chaos zu bändigen. Doch das reichte nicht aus, und die Stromimporte, größtenteils aus Atomenergie, schossen durch die Decke. Die Strompreise explodierten förmlich: Am Dienstag kletterte der Börsenpreis bereits auf über 500 Euro pro Megawattstunde, nur um am Mittwoch den Wahnsinnswert von 820 Euro zu erreichen.
Scholz' Energie-Märchen
Die Dunkelflauten entblößen gnadenlos, wie wetterabhängig und unzuverlässig die erneuerbaren Energien oft sind. In Zeiten immenser Stromnot blicken deutschlands Energieversorger in eine Leere, die selbst unsere Nachbarländer mit begrenztem Atomstrom nicht füllen können. Bundeskanzler Olaf Scholz malt derweil Erfolgsgeschichten aus den Wolken. Von Nachhaltigkeit und Fortschritt spricht er stolz, während die EEG-Umlage allein zwischen Januar und September Steuerzahler 15 Milliarden Euro kostete.
Energie-Ampel auf Stopp?
Eine explodierende Nachfrage nach Strom trifft auf eine wackelige Versorgung, eine Mixtur an Peinlichkeiten für die Koalition. Die ambitionierten Pläne der Regierung für eine Verdoppelung der Solarstrom-Kapazitäten auf 215 Gigawatt bis 2030 erscheinen wie ein ferner Traum. Als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach, wurden die Mängel in der Energiepolitik schonungslos aufgedeckt: Der Scherbenhaufen ist für die Verbraucher bitter zu spüren. Man kann nur hoffen, dass eine neue Führung den Kurs korrigiert und die Energiekrise entschärft.
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