
Am 5. April 2025 stehen die USA vor einem beispiellosen Protesttag gegen Präsident Donald Trump und seinen Berater Elon Musk. Rund 1.200 Demonstrationen sind in allen 50 Bundesstaaten geplant, darunter eine Großkundgebung in Washington, D.C. Diese Proteste werden unter dem Motto "Hände weg!" durchgeführt und richten sich gegen die aktuelle Neuausrichtung der Innen- und Außenpolitik der Trump-Administration, die seit dem 20. Januar 2025 wieder im Amt ist.
Die Proteste werden von einer Vielzahl von Organisationen unterstützt, darunter Greenpeace und die Human Rights Campaign. Ezra Levin, Mitbegründer von Indivisible, betont, dass die Demonstrationen eine klare Botschaft an Trump, Musk und die Republikaner senden sollen. Der massive Widerstand wird durch die drastischen politischen Entscheidungen Trumps befeuert, zu denen auch hohe Zölle auf Importe gehören.
Ein landesweiter Widerstand
In vielen US-Großstädten fanden bereits vor den geplanten Protesten stellvertretende Demonstrationen statt. Tausende Menschen kamen in Bundesstaaten wie Minnesota, Michigan, Texas und Indiana zusammen, um ihren Unmut über Trumps Regierung zu äußern. Die Protestierenden kritisieren unter anderem den harten Kurs gegen irreguläre Migration, die Einschränkung von Rechten der LGBTQIA+-Gemeinschaft sowie Trumps Vorschlag zur Umsiedlung von palästinensischen Bürgern aus dem Gazastreifen.
In Philadelphia wurde ein Banner mit der Aufschrift "Demokratie ist kein Zuschauersport! Tut etwas" gezeigt, während in Columbus, Ohio, Rufe nach einer Abwehr gegen einen vermeintlichen staatsinternen Putsch laut wurden. In Phoenix, Arizona, schallten Slogans wie "Kein Hass, keine Angst, Einwanderer sind hier willkommen!" und "Deportiert Elon!" durch die Straßen. Ein auffälliger Punkt ist, dass in Michigan trotz Minustemperaturen von etwa 1.000 Menschen demonstriert wurde, die sich gegen die Politik des Präsidenten und seiner Berater wandten.
Politische Entscheidungen und ihre Folgen
Trotz der drohenden politischen Turbulenzen setzt Trump jedoch seine Agenda fort. In den ersten Wochen seiner Amtszeit hat er eine Reihe von Exekutivanordnungen unterzeichnet, die weitreichende Änderungen in Bereichen wie Handel, Migration, Sozialpolitik und Klimaschutz mit sich bringen. Viele Bundesbedienstete sehen sich bereits vor der Entlassung, während Hilfsprojekte stillgelegt werden sollen. Trumps bisherige Maßnahmen wurden häufig durch Klagen gestoppt, in denen Richter die Überschreitung seiner Befugnisse kritisierten.
Vor diesem Hintergrund erwarten die Organisatoren der Proteste, dass die Vielzahl der geplanten Demonstrationen auch international Gehör finden. Aktionen sind nicht nur in allen US-Bundesstaaten angesagt, sondern auch in Ländern wie Kanada, Großbritannien, Frankreich und Mexiko, wo ebenfalls gegen Trumps Politik demonstriert wird. Historiker verwehren sich gegen die Entwicklungen und warnen davor, dass Trump und andere Oligarchen versuchen könnten, den amerikanischen Staat von innen heraus zu destabilisieren.
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