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Zementindustrie in Österreich: Vorreiter im Umweltschutz und Klimaschutz!

Im Fokus stehen derzeit die Herausforderungen und Möglichkeiten in der österreichischen Zement- und Betonbranche, wie die jüngste Umfrage von Beton Dialog Österreich verdeutlicht. Laut den Ergebnissen, die im Februar 2025 veröffentlicht wurden, sehen neun von zehn Zement- und Betonherstellern den Umweltschutz als oberste Priorität an. Die Branche hat konkrete Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Ausstoß in der Produktion signifikant zu reduzieren, erklärte Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung neuer, CO2-armer Zemente und innovativer Betonrezepturen, die es ermöglichen, umweltfreundlicher zu bauen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.

Zusätzlich wurde darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Beton über Nachhaltigkeit hinaus auch flächenökonomische Vorteile bietet. Christoph Ressler, ein weiteres Vorstandsmitglied, betont die Bedeutung von mehrgeschosssigen Bauten mit thermischer Bauteilaktivierung und erneuerbaren Energien. Diese Bauweisen erlauben nicht nur ein fossilfreies Heizen und Kühlen, sie tragen auch zur Reduktion des Flächenverbrauchs in Österreich bei. Doch trotz aller Fortschritte sorgt die angespannte wirtschaftliche Lage in der Bauwirtschaft für Besorgnis. 2023 sank die Zahl der bewilligten Wohnungen um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was viele Unternehmen dazu veranlasst, eine Verbesserung der Marktbedingungen für 2025 zu fordern.

Der Österreichische Betonpreis 2023

Zur Förderung nachhaltiger Bauprojekte hat Beton Dialog Österreich den Österreichischen Betonpreis ins Leben gerufen. Dieser Preis kennzeichnet herausragende Projekte, welche die Kriterien Nachhaltigkeit, Funktionalität und Innovation erfüllen. Beton wird hierbei als zentraler Baustoff für klimaneutrales Bauwesen hervorgehoben. Friedrich Eppel, der mit der Organisation des Preises beauftragt ist, erläutert, dass die Minimierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs sowie der ökologischen Auswirkungen in der Bauwirtschaft besonders im Fokus steht. Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Relevanz von Zement und Beton in der Transformation der Baubranche näherzubringen, was angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Branche dringlicher denn je ist.

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Diese Entwicklungen unterstreichen den kritischen Wandel, dem die Bauwirtschaft unterzogen wird, wie auch in den Berichten beschrieben wird. Die Kombination von Ressourcenmanagement und innovativen Ansätzen ist entscheidend dafür, die Bauindustrie zukunftsfähig zu gestalten. Anbieter in die Pflicht zu nehmen, ihre Prozesse zu optimieren, bleibt eine der zentralen Herausforderungen für die Branche.

So berichtet die APA-OTS über die Umfrage in der Zementbranche. Ebenso wird der Österreichische Betonpreis als Auszeichnung für nachhaltiges Bauen thematisiert, was darauf hinweist, wie Beton Dialog Österreich die Zukunft des Bauens mitgestaltet. Weitere Details finden Sie auch im Bericht von Beton Dialog Österreich.

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Details zur Meldung
Was ist passiert?
Umwelt
In welchen Regionen?
Wien
Genauer Ort bekannt?
Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
beton-dialog.at

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