Zehnjähriger Junge von Kleinbus erfasst: Unfall in Aigen-Schlägl!
Ein zehnjähriger Junge wurde am 16. Oktober 2025 in Aigen-Schlägl von einem Kleinbus erfasst und ins Krankenhaus eingeliefert.

Zehnjähriger Junge von Kleinbus erfasst: Unfall in Aigen-Schlägl!
Am 16. Oktober 2025 kam es in Aigen-Schlägl, Oberösterreich, zu einem tragischen Unfall, bei dem ein zehnjähriger Junge aus dem Bezirk Rohrbach von einem Kleinbus erfasst wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:10 Uhr, als der Junge versuchte, die Schlägler Hauptstraße zu überqueren, um auf die andere Straßenseite zu gelangen. Zuvor war er auf einem Gehsteig in Richtung des Kreisverkehrs Schlägl unterwegs. Der Kleinbus wurde von einem 73-jährigen Fahrer, ebenfalls aus dem Bezirk Rohrbach, gelenkt.
Der Junge erlitt unbestimmte Verletzungen und erhielt sofort notärztliche Erstversorgung am Unfallort. Anschließend wurde er ins Klinikum Rohrbach gebracht. Aktuelle Informationen über seinen Gesundheitszustand sind bislang nicht verfügbar. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von den Behörden ermittelt. In der Vergangenheit wurden immer wieder ähnliche Unfälle registriert, was die Besorgnis über die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr verstärkt.
Unfallstatistik und Kinderunfälle
Laut einer aktuellen Bilanz des KFV verletzten sich 2024 in Österreich über 121.700 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Dies entspricht einem Anstieg von 5% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Unfälle bei 10- bis 14-Jährigen, der um 17% zugenommen hat. Im Jahr 2025 wurden bereits mindestens 11 tödliche Unfälle mit Kindern gemeldet, darunter 5 tödliche Verkehrsunfälle.
Fast jedes zehnte Kind musste 2024 nach einem Unfall ins Krankenhaus, wobei 45% der verletzten Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren waren. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen und einer verstärkten Aufklärung im Bereich der Kindersicherheit. Der KFV bietet in diesem Zusammenhang die kostenlose „Hoppala App“ an, die Tipps zur Sicherheit von Kindern im Alltag liefert.
Die Schilderung des tragischen Unfalls in Aigen-Schlägl gibt Anlass zur Sorge über die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr und zeigt die Notwendigkeit, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Unfälle zu vermeiden. Die ungeminderten Unfallzahlen unterstreichen die Bedeutung von präventiven Maßnahmen, um Kinder vor schweren Verletzungen zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Die Komplexität der Unfallursachen, insbesondere im Straßenverkehr, erfordert eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Eltern, Schulen und Verkehrsteilnehmer sind gefordert, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und auf die Sicherheit der Kleinsten zu achten. Der Unfall in Aigen-Schlägl darf nicht in Vergessenheit geraten und soll als Anstoß für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema dienen.