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Nach einer zweimonatigen Babypause kehrt Justizministerin Alma Zadić (Grüne) wieder in ihre Amtsgeschäfte zurück. Am 8. Dezember 2024 brachte Zadić ihr zweites Kind zur Welt, während Sozial- und Gesundheitsminister Johannes Rauch die Vertretung übernahm. Diese Rückkehr wurde bereits erwartet, da sie bei ihrem ersten Kind im Jahr 2021 ebenfalls eine vergleichbare Pause einlegte, die ebenfalls zwei Monate dauerte. Während dieser Zeit wurde sie von Grünen-Chef Werner Kogler vertreten, wie es 5 Minuten berichtete.
Bemerkt werden muss, dass für Politikerinnen in Österreich keine gesetzlich geregelten Mutterschutz- oder Karenzoptionen existieren. Ihr Mandat wird nicht als Angestelltenverhältnis angesehen, weshalb sie nicht unter das Mutterschutzgesetz fallen. Diese Tatsache wurde auch in einem Artikel der Die Presse thematisiert, wo betont wird, dass gerade für Regierungsmitglieder und Abgeordnete andere Regeln gelten und sie somit keine Anspruch auf Karenzierung haben.
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