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Die Wiener Linien setzen ihren Modernisierungskurs konsequent fort: Am 3. März wird der neu gestaltete Aufzug am Stephansplatz in Betrieb genommen. Nach 34 Jahren und über zehn Millionen Fahrten war eine umfassende Erneuerung nötig geworden. Dank der frühzeitigen Verfügbarkeit zusätzlicher Arbeitskräfte kann diese neue Aufzugsanlage nun bereits zwei Wochen früher als geplant in den Betrieb gehen. Die Modernisierung, die vom 20. Januar bis zum 17. März andauerte, sollte den barrierefreien Zugang zur U-Bahn-Station langfristig sicherstellen. Der neue Aufzug wartet mit einem modernen Antriebssystem, einer neuen Kabine und speziellen Türen auf, die besonders wintertauglich sind, um Störungen zu vermeiden, wie wienerlinien.at berichtete.
Zudem wurde die Sanierung der Alserbachbrücke unter dem U4-Gleis erfolgreich abgeschlossen. Der U4-Betrieb ist nun wieder in vollem Umfang gewährleistet, sodass die Züge über die Stationen hinaus nach Heiligenstadt fahren. Die Arbeiten am Tunnel dauern zwar bis Mai an, beeinträchtigen jedoch nicht den Fahrbetrieb. Um aktuelle Informationen zu den Baustellen und Ersatzmaßnahmen anbieten zu können, werden diese fortlaufend auf der Website der Wiener Linien aktualisiert. Fahrgäste können ihre Routen auf wienerlinien.at individuell planen und sollten etwas mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen.
Für das Jahr 2025 sind bereits weitere Modernisierungen von insgesamt 11 Aufzügen und 12 Rolltreppen eingeplant, in die insgesamt 6,3 Millionen Euro investiert werden. Diese neuen Anlagen werden mit akustischen Ansagen und visuellen Displays ausgestattet, um die Zugänglichkeit für seh- und hörbehinderte Fahrgäste zu verbessern.
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