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Wiener Baupolizei erhält TÜV-Zertifikat: Vorbild für Transparenz und Compliance!

Die MA 37 - Baupolizei der Stadt Wien hat kürzlich einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Sie wurde als erste Verwaltungsstelle in Österreich mit einer „Komplettzertifizierung“ durch TÜV Austria GmbH ausgezeichnet. Diese Zertifizierung basiert auf einer umfassenden Untersuchung der Compliance-Vorgaben und dokumentiert, dass die MA 37 in puncto Unbestechlichkeit ganz vorne mitspielt. Laut dem Wiener Magistratsdirektor Dietmar Griebler ist dies das Ergebnis strenger Regel- und Vorschrifteneinhaltung, die auch transparente Arbeitsweisen fördert.

Gerhard Cech, der Baupolizeichef, bezeichnete die Verleihung des Zertifikats als ein „besonderes Ereignis“. Seine Abteilung hat sich offiziell den hohen internationalen Standards unterzogen, um ihre Konformität zu belegen. Die Urkunde wird nicht nur als Auszeichnung betrachtet, sondern auch als Ansporn, die Standards kontinuierlich zu verbessern und auf dem neuesten Stand zu bleiben. Zusätzlich zur Grundlage dieser Zertifizierung wird von der Stadt Wien – insbesondere in Schutzzonen – erwartet, dass Eigentümer*innen ihrer Verantwortung zur Erhaltung von Gebäuden nachkommen. Dies betrifft nicht nur die bauliche Substanz, sondern auch die Einhaltung der Bauordnung und den Schutz des äußeren Erscheinungsbildes unter Berücksichtigung der geltenden Bebauungsvorschriften. Die MA 37 wird somit als ein Vorbild für andere Behörden angesehen, während mehrere andere Abteilungen der Stadt ebenfalls Teilzertifizierungen nach ISO 37301 anstreben, wie wien.gv.at hervorhebt.

Verpflichtungen und Herausforderungen der Eigentümer*innen

Im Rahmen der geltenden Baurechtsnovelle sind Eigentümer*innen verpflichtet, ihre Gebäude in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Dazu gehört die Dokumentation von Instandhaltungsmaßnahmen in einem „Bauwerksbuch“. Bei Zuwiderhandlungen können Behörden Bescheide zur Instandsetzung erlassen oder sogar Strafverfahren einleiten. Die MA 37 spielt hierbei eine zentrale Rolle in der Überwachung der Einhaltung der Vorschriften, während auch besondere Maßnahmen zum Artenschutz bei Sanierungen zu berücksichtigen sind. Dies betrifft speziell Gebäude, die von geschützten Tieren wie Vögeln und Fledermäusen bewohnt werden, was die Komplexität der baulichen Auflagen weiter erhöht, wie presse.wien.gv.at berichtet.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Wien, Österreich
Beste Referenz
presse.wien.gv.at
Weitere Quellen
wien.gv.at

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