
In den USA sind die Angriffe auf die Wissenschaft in vollem Gange: Institutionen werden geschlossen, Forschungsbereiche verboten und wichtige Daten, etwa zur Krankheitskontrolle oder zum Klimawandel, sind nicht mehr zugänglich. Diese alarmierenden Entwicklungen führen zu Verunsicherung unter den Forschenden, vielen droht die Kündigung. Laut verschiedenen Wissenschaftlern seien mutige Stimmen gefragt, um weiterhin frei und fundiert über essentielle Themen zu sprechen. Das beschreibt vienna.at.
Um diesen wissenschaftsfeindlichen Strömungen entgegenzuwirken, planen Wissenschaftler aus Europa, aktiv ein Zeichen zu setzen. Zu den Unterstützern zählen prominente Persönlichkeiten wie die Klimawissenschaftlerin Helga Kromp-Kolb und der Klimapolitik-Experte Reinhard Steurer. Geplant ist eine Demonstration unter dem Motto "March for Science", die am 7. März in Washington DC stattfinden soll, nachdem bereits im April 2017 mehrere Zehntausende weltweit für eine faktenbasierte Politik und die Bedeutung der Wissenschaft protestiert hatten. Auch in Wien wird es eine entsprechende Aktion geben, um die Unabhängigkeit des wissenschaftlichen Denkens zu verteidigen und die Prinzipien der Aufklärung hochzuhalten, wie spiegel.de berichtet.
Angesichts dieser Herausforderung betonen die Organisatoren, dass das Licht der Aufklärung in Europa nicht erloschen sei. Im Fokus der Veranstaltung steht es, die Wissenschaft als vertrauenswürdige Quelle zu behaupten und den drohenden Rückschritt einer auf Tatsachen basierenden Gesellschaft abzuwenden. Die Frage bleibt: Welche unmittelbaren Schritte sind nötig, um den Wissenschaftsfeindlichen Entwicklungen entgegenzutreten und die Verdienste der Forschung zu sichern?
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