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Wiener WasteWatcher: Rekordanzahl an Einsätzen gegen Müllflut!

Wien bleibt ein Vorzeigemodell für Sauberkeit und Lebensqualität. Die Wiener WasteWatcher der MA 48, die seit vielen Jahren aktiv sind, haben auch 2024 wieder beeindruckende Ergebnisse erzielt. Am 2. April 2025 zogen Stadtrat Jürgen Czernohorszky und fünf Bezirksvorsteher*innen Bilanz über die Aktivitäten der WasteWatcher und die Herausforderungen der vergangenen Jahre. Wien zählt zu den saubersten und lebenswertesten Großstädten weltweit, was maßgeblich auf die unermüdliche Arbeit dieser Truppe zurückzuführen ist.

Im Jahr 2024 waren die WasteWatcher bemerkenswerte 14.000 Mal im Einsatz. Dabei wurden 12.157 Organstrafen verhängt und 1.290 Anzeigen erstattet. Darüber hinaus führten sie rund 7.000 Infogespräche, um das Bewusstsein für Sauberkeit zu fördern. Gemeinsam mit der Magistratsdirektion oder der Polizei wurden 150 Schwerpunktaktionen durchgeführt, um gezielt gegen Verschmutzungen vorzugehen. Ein neues Team, das speziell für die Problematik des illegalen Sperrmülls zuständig ist, wurde ebenfalls ins Leben gerufen, da die Anzeigen wegen illegal abgelagertem Sperrmüll um 790 Prozent gestiegen sind.

Verstärkte Maßnahmen und Personalaufstockung

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Die rechtliche Grundlage für die Aktivitäten der WasteWatcher wurde bereits 2008 geschaffen. Sie sind befugt, Ausweise zu verlangen, Abmahnungen auszusprechen, Organstrafen zu verhängen und Anzeigen zu erstatten. Die Höhe der Strafen ist hierbei erheblich: Ein Organmandat kostet 50 Euro, während Anzeigen bis zu 2.000 Euro kosten können. Die Strafe für das Wegwerfen von Abfall aus dem Auto beträgt mindestens 100 Euro. Die eingenommenen Strafgelder werden direkt in Sauberkeitsmaßnahmen reinvestiert.

Innovationen und Zukunftsperspektiven

Die Konferenz "Saubere Stadt", auf der Zukunftsthemen wie die nationale Umsetzung der EU-Einwegkunststoffrichtlinien sowie Innovationsansätze in der Abfallwirtschaft diskutiert wurden, stärkten den Austausch im Bereich der Stadtsauberkeit. Jérôme Lefèvre von bonnorange hob die positiven Impulse hervor, die durch die Veranstaltung vermittelt wurden. Themen wie die Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Stadtsauberkeit wurden als zukunftsweisend betont. Walter Schneider von bonnorange nannte Beispiele erfolgreicher Umsetzung in anderen Städten, die bereits Sensoren und Algorithmen zur effektiven Leerung von Abfallbehältern einsetzten.

Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltungen, Technologieanbietern und Bürgern wurde als entscheidend für den zukünftigen Erfolg in der Stadtsauberkeit erkannt. Ein gemeinsamer Aufruf zur implementierung dieser innovativen Lösungsansätze könnte helfen, die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft langfristig zu bewältigen.

Für Wien bleibt die kontinuierliche Verbesserung der Sauberkeitsstandards eine zentrale Aufgabe, die über die Anstrengungen der WasteWatcher weit hinausgeht. Mit den geplanten Maßnahmen und der Unterstützung durch neue Technologien könnten die Wiener Bürger*innen auch künftig in einer sauberen und lebenswerten Stadt leben.

Weitere Informationen zur erfolgreichen Arbeit der WasteWatcher finden Sie auf Wien.gv.at. Der ORF bietet dazu ergänzende Details unter wien.orf.at und mehr Informationen zur Konferenz "Saubere Stadt" können auf obladen-akademien.de gefunden werden.

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Verschmutzung
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Wien
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Wien, Österreich
Beste Referenz
presse.wien.gv.at
Weitere Quellen
wien.orf.at

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