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Wiener Wahltrend: SPÖ unbesiegt, FPÖ explodiert auf 24%!

In den aktuellen Umfragen zur bevorstehenden Wiener Landtagswahl, die für den 27. April 2025 angesetzt ist, zeigen sich spannende Entwicklungen. Laut einer umfassenden Erhebung von oe24 könnte ein Wahlbündnis der Linken mit den Kommunisten Einfluss auf den Wiener Gemeinderat haben. Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) bleibt mit einem Stimmenanteil von 38% die stärkste Kraft, jedoch verzeichnet sie im Vergleich zur Wahl 2020 einen Rückgang um 3,62 Prozentpunkte.

Die NEOS, die in den Umfragen bei 9% liegen, haben sich im Vergleich zu den letzten fünf Jahren um 1,6 Punkte verbessert. Die SPÖ und NEOS würden zusammen lediglich 50 Mandate im Gemeinderat erreichen, was die notwendig erforderlichen 51 Mandate für eine Mehrheit in weiter Ferne rücken lässt. Die ÖVP muss einen dramatischen Rückgang hinnehmen und bietet nur noch 10%, was einem Verlust von über 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2020 entspricht. Ihr Chef, Karl Mahrer, strebt an, NEOS als Koalitionspartner der SPÖ abzulösen.

Wahltrend und Konkurrenz

Die Grünen fallen auf 12%, was einem Verlust von 2,8% entspricht, obwohl sie theoretisch mit der SPÖ eine stabile Regierung bilden könnten, allerdings bestehen inhaltliche Hürden. Die KPÖ-Links kann derzeit nur 4% verzeichnen, die notwendige 5%-Hürde für den Einzug in den Gemeinderat ist somit nicht erreicht. Im Gegensatz dazu verzeichnet die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) einen beeindruckenden Anstieg auf 24%, das ist mehr als eine Verdreifachung im Vergleich zur letzten Wahl. FPÖ-Chef Dominik Nepp kommt damit auf eine Zustimmung von 22%, was allerdings einen leichten Rückgang von 2 Punkten im Vergleich zu früheren Umfragen bedeutet.

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Der aktuelle Wahltrend zeigt, dass die SPÖ mit 39%, die FPÖ mit 22,7% und die Grünen mit 11,9% gut im Rennen liegen, während die ÖVP bei 10,4% und die NEOS bei 9% stagnieren. Details aus politpro.eu verdeutlichen, dass im aktuellen Wahltrend die Stimmenanteile der Regierungsparteien insgesamt bei 51,0% liegen.

Zustimmung und Zukunft

Der Bürgermeister von Wien, Michael Ludwig, erhält mit 40% die höchste Zustimmung aller Kandidaten, was einem Anstieg um 6 Punkte entspricht. NEOS-Chefin Bettina Emmerling hingegen kommt lediglich auf 2%. Der ÖVP-Vorsitzende Karl Mahrer und Grünen-Spitzenkandidatin Judith Pühringer erzielen 6% beziehungsweise 5%, was beide unter dem Potenzial ihrer Parteien hält.

In Anbetracht der politischen Landschaft könnte eine Ampel-Koalition, bestehend aus SPÖ, NEOS und Grünen, realistisch werden, allerdings sind die strategischen Unterschiede und Herausforderungen zwischen den Parteien erheblich. Fast 22 Tage verbleiben bis zur Wahl, und die politischen Akteure müssen ihre Agenden sorgfältig abstimmen, um die Wählergunst zu sichern.

Die arena der kommenden Wahl wird vor allem durch den Populismus der FPÖ und die Stabilität der SPÖ und ihrer historischen Anhängerschaft geprägt sein. Mit einer 5%-Hürde und der Notwendigkeit, 51 von 100 Abgeordneten im Gemeinderat zu erreichen, bleibt die Spannung in Wien bis zur Wahl am 27. April 2025 erhalten.

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