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Wiener Unternehmen schreien nach IT- und Technik-Fachkräften!

Wiener Unternehmen stehen unter Druck! Der Bedarf an Fachkräften ist weiterhin enorm, wie die neueste Bildungsbedarfsanalyse zeigt, die von Walter Ruck, dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien, und Christoph Wiederkehr, dem Bildungsstadtrat, präsentiert wurde. Rund 1.000 Unternehmen wurden befragt, die zusammen 15 Prozent der Arbeitnehmer Wiens beschäftigen. Insbesondere Absolventinnen und Absolventen von Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) und Fachhochschulen werden dringend gesucht, da 33 Prozent der befragten Unternehmen in den kommenden Jahren mehr von ihnen einstellen wollen. Dies betrifft vor allem die Bereiche Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften, wobei ein Drittel der Firmen einen akuten Mangel an geeigneten Fachkräften beklagt. Laut der Analyse ist die Ausbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) besonders wichtig für die Zukunft: 35 Prozent der Unternehmen erachten KI-Anwendungen bereits als relevant, und dieser Anteil dürfte in naher Zukunft auf 50 Prozent steigen, berichtete vienna.at.

Schlüsselqualifikationen für den Arbeitsmarkt

„Gute Bildung ist der Schlüssel für ein geglücktes, erfolgreiches Leben“, so Wiederkehr. Derzeit ist die Situation im Bereich Lehre jedoch besorgniserregend. Mehr als 21 Prozent der Unternehmen konnten offene Lehrplätze nicht besetzen. Die Bildungsbedarfsanalyse zeigt auch, dass der Akademikerbedarf hoch bleibt: Ein Viertel der Firmen möchte mehr Universitätsabsolventen einstellen, wobei Informatik und Ingenieurwissenschaften ganz oben auf der Liste stehen. Gleichzeitig melden 20 Prozent der Unternehmen, dass sie mehr Lehrlinge ausbilden wollen, während der Bestand an Lehrlingen in Wien mit fast 15.000 weiterhin hoch ist, berichtete ots.at.

Die Ergebnisse der Bildungsbedarfsanalyse verdeutlichen, dass dringender Handlungsbedarf im Bildungssystem besteht, um die jungen Menschen besser auf die Anforderungen der Wirtschaft vorzubereiten. Insbesondere müssen die Bildungsstandards erhöht werden, um zu gewährleisten, dass die Jugendlichen über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um den Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Sowohl die Wirtschaft als auch die Bildungsbehörden stehen vor der Herausforderung, die Qualität der Ausbildung zu verbessern und gleichzeitig auf die sich wandelnden Anforderungen des Marktes zu reagieren.

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Wien, Österreich
Beste Referenz
vienna.at
Weitere Quellen
ots.at

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