
Am 1. April 2025 hat der Wiener Gesundheitsverbund die Informationskampagne „Am liebsten in Wien“ gestartet. Diese Initiative, die am 20. Februar 2025 ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die zentrale Rolle des Gesundheitsverbunds in der Gesundheitsversorgung der Stadt zu unterstreichen. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betont die kontinuierlichen Investitionen in die medizinische Versorgung, die in Wien stets auf höchstem Niveau angeboten wird. Die Kampagne ist nicht nur eine Antwort auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, sondern auch eine Fortsetzung der Recruiting-Kampagne „Teil von etwas Großem“ aus dem Vorjahr.
Zu den Maßnahmen der Kampagne gehören auffällige Sujets, die in zwei Straßenbahnen in den Bezirken Hernals und Favoriten präsentiert werden. Darunter finden sich Botschaften wie „Mama werden“ und „Zurück ins Leben“, die die Vielfalt der medizinischen Angebote in Wien verdeutlichen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die wienerische Bevölkerung stets gut versorgt ist.
Kampagne informiert über das Gesundheitsangebot
Die Informationskampagne beantwortet grundlegende Fragen zur medizinischen Versorgung: Wo gibt es medizinische Hilfe? Welche Versorgungsangebote stehen zur Verfügung und warum sind Patient*innen gut aufgehoben? Um diese Informationen zu verbreiten, setzt der Wiener Gesundheitsverbund sowohl auf digitale als auch auf klassische Kommunikationskanäle. Die Themen sind vielfältig, von Geburtshilfe bis hin zur Betreuung von demenzerkrankten Menschen.
Die Kampagne zielt darauf ab, die Wiener Bevölkerung umfassend über die medizinische Hilfe und die Versorgungsangebote zu informieren. Beispielsweise könnte ein Werbesujet den Slogan „Vergesslich werden. Am liebsten in Wien.“ tragen, das auf die Website der WIGEV-Pflegehäuser verweist.
Wachstum im Gesundheitssektor
Ein weiterer Erfolg, der im Rahmen dieser Kampagne hervorgehoben wird, ist der Anstieg der Neuanstellungen im Wiener Gesundheitsverbund, die im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent zunahmen. Insgesamt wurden 3.368 neue Mitarbeiter*innen eingestellt. Dies ist ein Zeichen für die hohe Attraktivität des Wiener Gesundheitssektors, der im letzten Jahr über 12.000 Bewerbungen im klinischen Bereich verzeichnete.
Um die Versorgungsqualität auch in Zukunft sichern zu können, wurde ein milliardenschweres Modernisierungsprogramm ins Leben gerufen. Dieses Programm umfasst die Modernisierung öffentlicher Spitäler, den Ausbau der niedergelassenen Versorgung sowie die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze für Gesundheitsberufe. Bis zum Jahr 2030 sind Investitionen von insgesamt 3,3 Milliarden Euro aus dem Wiener Stadthaushalt geplant, um die Kliniken weiter auszubauen und Kompetenzzentren zu schaffen.
Zusätzlich zur medizinischen Versorgung wird der Fokus auf die Ausbildung gelegt: Bis 2030 sollen 16.000 neue Pflegekräfte ausgebildet werden, um den künftigen Bedarf zu decken. Bürgermeister Michael Ludwig hat betont, dass Gesundheit und Pflege oberste Priorität haben und die bestmögliche Versorgung für alle Bürger*innen zugänglich sein sollte.
Nachhaltige Gesundheitsstrategien und Lebensqualität
Wien verfolgt eine ganzheitliche Gesundheitspolitik, die auch Präventionsmaßnahmen umfasst, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. Eine umfangreiche Strategie sieht den Ausbau von Radwegen und die Schaffung gesunder Wohnumfelder vor. Das „Haus der Gesundheit“ am Schlesingerplatz wird künftig alle arbeitsmedizinischen Leistungen bündeln, während das Frauengesundheitszentrum FEM Med individuelle Beratungen und Fortbildungen für Frauen anbietet.
Zusammenfassend zeigt die Informationskampagne „Am liebsten in Wien“ nicht nur die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung auf, sondern unterstützt auch das Recruiting im Gesundheitssektor und bekräftigt Wiens Status als aufstrebende Gesundheitsmetropole. Informationen über die Kampagne finden Interessierte auf den Webseiten des Wiener Gesundheitsverbunds hier, im Rahmen der Schwerpunkte hier und in Bezug auf die umfassenden Gesundheitsstrategien der Stadt hier.
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