Alarm in Wien: Unbekannte Männer bedrohen Kinder an Bushaltestellen!

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In Wien-Liesing wurden Kinder entführt; Polizei alarmiert, ergreift Maßnahmen. Eltern und Schulen werden informiert.

In Wien-Liesing wurden Kinder entführt; Polizei alarmiert, ergreift Maßnahmen. Eltern und Schulen werden informiert.
In Wien-Liesing wurden Kinder entführt; Polizei alarmiert, ergreift Maßnahmen. Eltern und Schulen werden informiert.

Alarm in Wien: Unbekannte Männer bedrohen Kinder an Bushaltestellen!

In Wien-Liesing sorgt eine alarmierende Situation für beunruhigte Eltern und Kinder. An mehreren Bushaltestellen, darunter Mühlbreiten in der Anton-Baumgartner-Straße und der Bereich an der Breitenfurter Straße beim Atzgersdorfer Park, gab es Berichte über versuchte Kindesentführungen. Laut Informationen von exxpress.at wurden Kinder von Männern in einem weißen Kastenwagen angesprochen, und in einigen Fällen wurden sie verfolgt.

Ein besorgniserregender Vorfall ereignete sich an der Haltestelle Rudolf-Zeller-Gasse, wo zwei zehnjährige Jungen bedrängt wurden. Insassen eines weißen VW-Transporters forderten die Kinder auf, mit ihnen ins Fahrzeug zu steigen. Die Jungen ergriffen geistesgegenwärtig die Flucht und riefen laut um Hilfe, während sie mit ihren Rollern davonfuhren. Passanten wurden auf die Situation aufmerksam, und der Verdächtige zog sich zurück, während der Transporter das Weite suchte.

Polizeiliche Maßnahmen

Die Wiener Landespolizeidirektion hat den Vorfall bestätigt und ergreift Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den betroffenen Gebieten. Die Überwachung wurde insbesondere zu schulrelevanten Zeiten ausgeweitet. Laut kosmo.at wird auch die Kontaktaufnahme mit den betroffenen Familien und Schulleitungen gesucht, um über die Gefahren aufzuklären.

Die Schulleitung hat in einer Nachricht an die Bildungsdirektion weitere Bildungseinrichtungen im Bezirk informiert. Eltern werden dringend aufgefordert, mit ihren Kindern Verhaltensregeln zu besprechen, darunter:

  • Nie mit Fremden zu sprechen oder mit fremden Personen mitzugehen.
  • Auf Distanz zu bleiben und laut um Hilfe zu rufen, wenn sie sich bedroht fühlen.
  • Bei verdächtigen Aktivitäten sofort den Notruf 133 zu wählen.

Präventionsprojekte und Handlungsempfehlungen

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Eltern und Erwachsene mit Kindern offene Gespräche über solche gefährlichen Situationen führen. Anhand von Projekten, wie sie bei der Bundespolizei umgesetzt werden, können Kinder lernen, wie sie sich in kritischen Lagen verhalten sollten. Die Webseite der Bundespolizei bietet Informationen zu Präventionsprojekten, die darauf abzielen, Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren und sie im Alltag sicher zu machen. Hierzu zählt auch, dass Kinder die Notrufnummer 133 und eine Telefonnummer der Eltern auswendig kennen sollten, wie auf bundespolizei.de hervorgehoben wird.

In der aktuellen Situation gilt es, wachsam zu sein und sichere Wege für die Kinder im Alltag zu schaffen. Eltern sind aufgerufen, mit ihren Kindern Fluchtstrategien zu entwickeln und zu üben, um sie im Ernstfall bestmöglich zu schützen. Es bleibt zu hoffen, dass die intensiven polizeilichen Maßnahmen in Wien-Liesing schnell zu einer Beruhigung der Situation führen.