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Der Wiener Finanzdirektor Christoph Maschek steht im Rampenlicht, da er aufgrund des Wechsels von Peter Hanke als Finanz- und Wirtschaftsstadtrat in das Bundeskabinett zum Infrastrukturminister ernannt werden soll. Nach Informationen, die das Büro von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bestätigt hat, wird Maschek voraussichtlich das Ressort übernehmen, jedoch wird allgemein vermutet, dass er nur interimistisch bis zur Bildung einer neuen Stadtregierung nach der Wien-Wahl am 27. April im Amt bleiben wird.
Vorübergehende Ernennung und Angelobung
Die offizielle Bestätigung dieser Ernennung steht noch aus, ist jedoch von großer Bedeutung für die bevorstehenden politischen Veränderungen in Wien. Die Angelobung von Maschek könnte bereits nächste Woche in einer eigens einberufenen Gemeinderatssitzung stattfinden. Allerdings ist bislang noch kein Einladungstermin für diese Sitzung bekannt gegeben worden, was die Dringlichkeit der Entscheidung unterstreicht.
Mit dem Wechsel von Hanke wird deutlich, dass in der Wiener Stadtpolitik aktuell vieles in Bewegung ist. Die NEOS haben bereits die Nachfolge für den scheidenden Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr bekanntgegeben, was die Entwicklungen im Rathaus zusätzlich beleuchtet. Diese Umstrukturierungen erhöhen den Druck auf die Parteien, ihre Kandidaten für die kommenden Wahlen optimal aufzustellen, da die Wiener Bürger bald ihre Stimme abgeben werden.
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