
Im Rahmen der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen", die am 25. November begonnen hat, wurde in Hietzing ein bedeutsames Zeichen gesetzt. Am 13. Bezirk wurde eine orange Parkbank aufgestellt, die auf die Problematik der Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht. Die Aktion ist nicht nur symbolisch, sondern auch eine konkrete Initiative zur Aufklärung und Sensibilisierung.
Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksparteien, darunter die ÖVP, SPÖ, Neos und die Grünen, haben die Idee ins Leben gerufen. Die Künstlerin Nadine Werjant wurde beauftragt, die Bank zu gestalten. Dieses Kunstwerk hat seinen Platz in der Parkanlage Am Platz, direkt gegenüber dem Bezirksmuseum Hietzing gefunden und soll das Bewusstsein für dieses drängende Thema stärken.
Ein Symbol der Hoffnung und Unterstützung
Die orange Bank ist nicht nur ein auffälliges Zeichen gegen häusliche Gewalt. Sie informiert auch über wichtige Hilfsnummern für betroffene Frauen und Mädchen. Dazu gehört ein 24-Stunden-Frauennotruf sowie Anlaufstellen für Männer, die Hilfe benötigen. Diese Informationen sind entscheidend, um Betroffenen zu helfen, schnell Unterstützung zu finden.
In der kommenden Zeit sind weitere Aktionen von verschiedenen politischen Gruppen in Hietzing geplant. Die Grünen werden wie gewohnt Kerzen für jede Frau entzünden, die in diesem Jahr einem Femizid zum Opfer fiel, wobei dies als Gedenken gedacht ist. Die SPÖ hat eine Kunstinstallation mit roten Schuhen auf der Kennedybrücke organisiert, um ebenfalls an die getöteten Frauen zu erinnern. ÖVP und Neos planen, Informationsmaterialien zu verteilen, um die Botschaft weiter zu verbreiten.
Wichtige Kontaktnummern:
Für Unterstützung stehen folgende Kontaktstellen zur Verfügung:
- 24-Stunden-Frauennotruf: 01/12 345
- Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
- Frauenhelpline: 0800/222 555
Im Falle akuter Gewalt sollte der Polizeinotruf unter 133 oder 112 kontaktiert werden. Gehörlose und Hörbehinderte können per SMS an 0800/133 133 Unterstützung anfordern.
Durch solche Aktionen wird nicht nur auf die erschreckenden Zahlen von Gewalt gegen Frauen hingewiesen, sondern auch konkret Hilfe angeboten. Die Initiative ermutigt dazu, über diese Themen zu sprechen und sich aktiv für eine gewaltfreie Gesellschaft einzusetzen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiges Zeichen, das in der Gesellschaft großes Gehör finden sollte.
Ein zusätzliches Augenmerk liegt darauf, dass während dieses Aktionszeitraums zahlreiche Veranstaltungen zur Aufklärung und Sensibilisierung in der Stadt stattfinden werden. Dies zeigt, dass die Thematik Gewalt gegen Frauen nicht nur ein einmaliges Thema ist, sondern kontinuierlich behandelt werden muss, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
Weitere Informationen über die laufenden Aktionen und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie in den aktuellen Berichten auf www.meinbezirk.at.
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