
In Wien-Brigittenau kommt es derzeit zu einem alarmierenden Rattenproblem, das die Anwohner stark beunruhigt. Kleine Nager haben sich entlang des beliebten Treppelwegs eingenistet und profitieren dort von einer Fülle an Nahrungsquellen, die von nicht sorgfältigen Spaziergängern hinterlassen wurden. Die Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm bezeichnete die Situation als ernst und fordert von den zuständigen Stellen verstärkte Kontrollen und mögliche Strafen, um dem Problem wirksam zu begegnen. Besonders die MA 45, verantwortlich für die Wiener Gewässer, appelliert eindringlich an die Bürger, wildlebenden Tieren kein Futter zu geben, da dies zur Rattenplage beiträgt und gegen das Wiener Reinhaltegesetz verstößt, wie oe24.at berichtet.
Um dem Rattenproblem entgegenzuwirken, wurden bereits „engmaschige Kontrollen“ durchgeführt. Häufige Kontrollgänge werden organisiert, um die Anwohner über die Problematik aufzuklären und alte Lebensmittel von den Sträuchern am Donaudamm zu entfernen. Zusätzlich wurden kinder- und haustiersichere Köderboxen aufgestellt, um die Population der ungebetenen Gäste zu reduzieren. Trotz der laufenden Maßnahmen bleibt die Situation angespannt und die Stadt plant einen Aktionstag, um noch stärker auf die Problematik aufmerksam zu machen, wie wien.orf.at berichtet.
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