
Der Wolfsberger AC (WAC) hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga gemacht und darf nun als drittes Team nach Sturm Graz und der Wiener Austria planen. Nach durchweg soliden Leistungen im Frühling, einschließlich beeindruckender Siege gegen Rapid Wien und Sturm Graz, hat der WAC aus vier Spielen zehn Punkte geholt. Trainer Didi Kühbauer war nach dem 3:0-Sieg über Hartberg vollauf zufrieden und lobte die Teamleistung. "Es war die mit Abstand beste Leistung meiner Mannschaft im Frühjahr", äußerte er stolz, während Maximilian Ullmann als Vorbereiter des ersten Treffers durch Dejan Zukic nach nur 16 Minuten hervorstach. Auch ein etwas umstrittener Elfmeter durch Thierno Ballo erhöhte den Vorsprung in der Schlussphase. In den kommenden Spielen möchte der WAC trotz vorsichtiger Euphorie die Form konservieren, wie Kühbauer warnte: "Trotz der guten Leistungen haben wir noch nichts gewonnen." Diese Ansage macht deutlich, dass der WAC auf Wachstumskurs ist und noch viel vorhat, wie laola1.at berichtet.
SK Sturm Graz nutzt die Gelegenheit
Währenddessen nutzt der SK Sturm Graz die Schwächephase des FC Red Bull Salzburg. Nach einem soliden 3:1-Sieg über den TSV Egger Glas Hartberg liegt Sturm nun punktgleich mit dem Tabellenführer und nutzt damit seine "Bewusstseinschance", um den Serienmeister möglicherweise zu entthronen. Cheftrainer Christian Ilzer betonte: "Alles andere als jetzt aufs Ganze zu gehen wäre verwerflich." Sturm spielt in dieser Phase sehr stark und hat seit der Reform der Liga im Jahr 2018 erstmals einen Platz in der oberen Playoff-Runde mit Salzburg geteilt. Mit 16 Siegen aus 26 Spielen ist diese Saison die erfolgreichste seit 1997/98. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der defensive Stabilität, die trotz eines unnötigen Gegentors gegen Hartberg beibehalten wurde. "Gut verteidigen ist die Basis", erklärte Ilzer. Auch die Spieler sind motiviert, wie Alexander Prass deutlich machte: "Wir gehen auf vollen Angriff, ganz klar." Die nächsten Matches versprechen spannend zu werden, da Sturm auf die Rekordmeister aus Wien trifft, während die Mannschaft in einem starken Flow ist, wie ligaportal.at berichtet.
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