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Verena Hochleitner erhält den Nöstlinger-Preis für Vielfalt und Humor!

Am 2. April 2025 wurde Verena Hochleitner mit dem renommierten Christine Nöstlinger Preis ausgezeichnet. Alexander Potyka, der Vorsitzende des Österreichischen Verlegerverbandes, hob die vielseitige Begabung Hochleitners hervor, die sich durch ihre feinsinnige Erzählkunst und starke visuelle Sprache auszeichnet. Ihre Werke laden Leser dazu ein, die Welt neu zu entdecken und regen durch ihre humorvolle Auseinandersetzung mit Diversität zum Staunen an. Namenhafte Persönlichkeiten wie Christiana Nöstlinger und Barbara Waldschütz gratulierten der Künstlerin zu dieser Ehrung und lobten ihren kreativen Beitrag zur Kinder- und Jugendliteratur.

In ihrer kreativen Arbeit thematisiert Hochleitner unter anderem Gleichberechtigung und weibliches Selbstbestimmungsrecht. Ihre Bilderbücher, wie "Hundesalon" und "Der verliebte Koch", bieten Perspektiven auf gesellschaftliche Vielfalt und die Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppen. Die Jury würdigte Hochleitners konsequente Haltung zu diesen Themen sowie ihren Jugendroman "Flimmern", der die Freundschaft dreier Jugendlicher darstellt, die Vorurteile überwinden. Hochleitner, die 1969 in Wien geboren wurde und in Oberösterreich aufwuchs, studierte Grafik-Design an der Universität für angewandte Kunst und hat sich als eine der vielfältigsten Vertreterinnen der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur etabliert.

Künstlerische Vielfalt und Einfluss

Verena Hochleitner kombiniert in ihren Werken Humor mit Respekt und öffnet damit ungewöhnliche Handlungsräume für ihre Figuren. Ihre Illustrationen sind international ausgestellt und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur im Jahr 2013. Zudem zitiert sie Christine Nöstlinger als wesentlichen Einfluss ihrer Lesebiografie, was ihre Verbindung zur österreichischen Literaturgeschichte unterstreicht.

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Die Jury für den Christine Nöstlinger Preis 2025 setzte sich aus Mehreren renommierten Köpfen der Branche zusammen, darunter Stefanie Schlögl, Linda Wolfsgruber und Andrea Zsutty. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler lobte die Fähigkeit Hochleitners, komplexe Themen mit Empathie und Humor für die Jugend zugänglich zu machen. Ihr kreatives Schaffen umfasst verschiedene Formate, darunter auch Silent Books und einen umfangreichen Jugendroman.

Kontextualisierung in der Kinder- und Jugendliteratur

Die Bedeutung von Kinder- und Jugendliteratur (KJL) gewinnt zunehmend in der Literatur- und Kulturwissenschaft sowie in der Übersetzungsforschung an Einfluss. Dies belegen auch aktuelle Analysen, die sich mit der Vermittlung kultureller Diversität in KJL befassen. Die Diskussion um die Repräsentation eigener und fremder Kulturen in kinderliterarischen Texten stellt zentrale Fragen zur Ideologisierung und Rezeptionsästhetik. Hochleitners Arbeiten tragen dazu bei, diese Themen in die zeitgenössische Literatur zu integrieren und zu reflektieren.

Durch ihre Werke, die sowohl sprachlich als auch visuell ansprechend sind, stellt Hochleitner die kulturellen Unterschiede und Herausforderungen dar. Nganzfeld sowie neue mediale Formen, wie Comics und Graphic Novels, erfordern innovative Betrachtungen der Text-Bild-Relationen. Hochleitner spielt in diesem Zusammenhang eine maßgebliche Rolle, da ihre Werke sowohl kulturelle Vielfalt zelebrieren als auch gesellschaftliche Dialoge anregen.

Der Christine Nöstlinger Preis hat im letzten Jahr Heinz Janisch ausgezeichnet, und Hochleitner folgt ihm als eine herausragende Stimme in der Kinder- und Jugendliteratur. Ihre vielfältige Darstellung komplexer Themen in zugänglicher Form verdient höchste Anerkennung und Respekt.

Für weitere Informationen über Verena Hochleitner und ihre Auszeichnung lesen Sie die Berichte von Kleine Zeitung und Börsenblatt. Um mehr über die aktuellen Trends in der Kinder- und Jugendliteratur zu erfahren, können Sie auch Peter Lang besuchen.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Wien, Österreich
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
boersenblatt.net

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