Conny Hannes Meyer, ein herausragender Theatermacher, Regisseur und Schriftsteller, ist verstorben. Dies wurde am 4. Februar 2026 bekannt gegeben, und die Nachricht sorgte für Bestürzung in der Kulturszene Wiens. Meyer war nicht nur als freier Regisseur aktiv, sondern hatte auch etwa 160 Inszenierungen für Theaterbühnen im In- und Ausland kreiert.
Meyer war Gründungsmitglied des Theaters „Das Experiment!“ und des Ensembles „Die Komödianten“. Mit seinem Werk setzte er auf Herausforderungen und Wagnisse im Avantgardetheater und prägte die Theaterlandschaft in Wien maßgeblich. Während seiner Karriere veröffentlichte er zahlreiche lyrische, dramatische sowie prosaische Texte und wurde für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet.
Anerkennungen und Ehrungen
Für sein umfassendes Engagement im Theater erhielt Meyer die Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien, das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien sowie die Johann-Nestroy-Ehrenmedaille von der Internationalen Nestroy-Gesellschaft. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler würdigte ihn als verdienten Künstler, der sich über Jahrzehnte für das Theater eingesetzt hat, und sprach ihr Beileid für seine Familie und Weggefährten aus, wie es wien.gv.at hervorhebt.
Einfluss auf die Theatergeschichte
Der Verlust von Conny Hannes Meyer lenkt die Aufmerksamkeit auf die reiche Theatergeschichte Wiens, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Begonnen hat alles mit christlichem Drama und Passionsspielen, gefolgt von den Neidhartspielen im 14. Jahrhundert und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung über die Jahrhunderte. Einrichtungen wie das Kärntnertortheater und das Burgtheater wurden in der Josephinischen Ära zu zentralen Spielstätten des Wiener Theaterwesens, was die Bedeutung von Persönlichkeiten wie Meyer unterstreicht. Die Entwicklung des Theaters in Wien zeigt auch die gesellschaftlichen Veränderungen und kulturellen Strömungen der jeweiligen Epochen auf, wie auf geschichtewiki.wien.gv.at gut dokumentiert ist.
Obgleich die Details über Meyers persönlichen Lebensweg und seine Werke in orf.at nicht umfassend behandelt werden, bleibt sein Einfluss auf die Theaterlandschaft unbestritten. Sein Tod markiert nicht nur den Verlust eines talentierten Künstlers, sondern auch einen Rückblick auf die Relevanz und Entwicklung des Theaters in Wien.