
Am 5. April 2025 konnte sich der SK Sturm Graz mit einem eindrucksvollen 2:0-Sieg gegen den SK Rapid Wien durchsetzen. Dieser Sieg sichert Sturm vorerst den ersten Platz in der Meistergruppe der Bundesliga. Trainer Jürgen Säumel, der die Mannschaft in seinem ersten Pflichtspiel betreute, zeigte sich zufrieden mit der Einstellung und Energie der Spieler. William Böving erzielte das erste Tor für Sturm Graz, während die defensive Leistung des Teams entscheidend war, um die Führung zu verteidigen. In der Schlussviertelstunde hatte Rapid Wien eine Chance zum Ausgleich, die jedoch von Gregory Wüthrich auf der Linie vereitelt wurde. Kjell Scherpen bedankte sich bei Wüthrich für diese wichtige Rettungstat, die den Sieg maßgeblich sicherte.
Trainer Säumel hob die Bedeutung des kollektiven Kampfes hervor und unterstrich die Beiträge aller Spieler für diesen Erfolg. Dimitri Lavalée betonte, dass die Mannschaft auch in den kommenden Spielen konstant gute Leistungen zeigen muss, um weiterhin in der Meisterschaft erfolgreich zu sein. Der nächste Gegner für Sturm Graz ist die Austria, die am Sonntag ihr Spiel absolvieren wird.
Rote Karten und Sperren
In einer unglücklichen Wendung erhielt der SK Sturm Graz am vergangenen Wochenende insgesamt drei rote Karten: eine in der ersten Mannschaft und zwei in der zweiten Mannschaft. Der Strafsenat der Bundesliga gab am Montagabend bekannt, dass Gregory Wüthrich und Trainer Jürgen Säumel jeweils für ein Spiel gesperrt wurden. Wüthrich sah in der 61. Minute glatt rot wegen Torraubs – es war seine erste rote Karte in 99 Bundesligaspielen. Säumel wurde in seinem ersten Pflichtspiel als Trainer von Sturm II nach 67 Minuten auf die Tribüne geschickt. Er bezeichnete die Entscheidung als Missverständnis, da er nach einer missglückten Aktion geschimpft hatte. Auch Gabriel Haider erhielt für seine gelb-rote Karte eine Sperre von einem Spiel.
Trainerwechsel und ihre Auswirkungen
Im Fußball sind Trainerwechsel ein häufiges Thema, das oft diskutiert wird. Während Jürgen Säumels Erfahrung als neuer Trainer stark auf die Ergebnisse von Sturm Graz abzielt, zeigt sich, dass Trainerwechsel oft durch enttäuschende Leistungen ausgelöst werden. Daten belegen, dass Durchschnittlich seit Januar 2015 die Bundesligisten insgesamt 8,5 Cheftrainer pro Team hatten. Die finanzielle Situation und die hohen Personalkosten, wie etwa die 415 Millionen Euro für Bayern-Fußballer, lassen oft wenig Geduld für Trainersitzungen. Bei Unzufriedenheit mit dem Trainer kann ein Wechsel sogar zu einem sofortigen Leistungsanstieg führen, der bis zu 16 Spieltage anhält. In der intensiven Atmosphäre des Fußballs stehen die Anforderungen an Trainer und Spieler unter starker Beobachtung und beeinflussen den Verlauf ihrer Karriere erheblich.
Für den SK Sturm Graz steht nun die nächste Herausforderung an. Inmitten der Sperren und den Herausforderungen des Trainerwechsels geht es darum, die Kontinuität und Leistung aufrechtzuerhalten, während sie sich auf das kommende Spiel vorbereiten.
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