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Im Sommersemester 2024 mussten fast 2000 Studierende an österreichischen Universitäten ihre Studienplätze räumen, da sie die seit zwei Jahren geltende Mindeststudienleistung nicht erfüllen konnten. Allein an der Universität Wien wurden über 1100 Studierende von dieser Regelung betroffen, wie die Krone berichtete. Während einige Universitäten wie die Kunstuniversitäten und Medizinunis Wien keinerlei Fälle zu verzeichnen hatten, litten andere darunter, dass an der Wirtschaftsuniversität Wien in 277 Studien die Mindeststudienleistung nicht erbracht wurde. An der Universität Innsbruck waren es 163 und an der Technischen Universität Wien 110.
Besonders deutlich wird der Einfluss dieser Regelung durch die ausbleibenden Prüfungsaktivitäten: An der Universität Wien absolvierten rund 524 von 1150 betroffenen Studien keine einzige Prüfung, während weitere 330 Studierende ihr Studium vorzeitig beendeten. Die restlichen Studierenden lagen zwischen 1 und 15 ECTS-Punkten, wobei nur 61 Studienergebnisse knapp am Ziel vorbeischrammten. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass an zehn der 21 betroffenen Universitäten keine einzigen Fälle auftraten, was die Reglementierung zu einer echten Prüfungsherausforderung gemacht hat.
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