SKN St. Pölten hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen, um auf den bevorstehenden Abgang von Furkan Dursun zu reagieren. Der junge Angreifer Filip Perovic wechselt als Kooperationsspieler von den LASK Amateuren zu den St. Pöltnern. Dursun, der im Herbst in 16 Spielen drei Tore erzielte, steht kurz vor einem Wechsel ins Ausland. Dies wurde in der turbulenten Abschlussphase der Winter-Transferzeit beschlossen, als der Leihvertrag mit Rapid Wien mit sofortiger Wirkung beendet wurde. Laut SKN-Sportdirektor Christoph Freitag bietet sich für Dursun „eine wirklich große Chance“ im Ausland.
Filip Perovic, erst 19 Jahre alt, wird als Teil einer „goldenen montenegrinischen Generation“ angesehen. Im vergangenen Herbst erzielte der Nachwuchsstürmer in 15 Spielen der Regionalliga Mitte beeindruckende 11 Tore und bereitete zudem 3 weitere Treffer vor. Freitag bezeichnete ihn als „enorm spannenden Spieler“, der trotz seines jungen Alters dem Team entscheidend weiterhelfen kann.
Ein turbulence Transfermarkt
Der letzte Tag der Winter-Transferzeit war für SKN St. Pölten besonders ereignisreich. Die Vertragsauflösung mit Dursun war nicht nur eine notwendige Maßnahme aufgrund seines bevorstehenden Wechsels, sondern führte auch zu einer intensiven Suche nach einem neuen Stürmer für die Mannschaft. Freitag musste kurzfristig handeln und fand in Perovic einen vielversprechenden Neuzugang, der sich bereits in den unteren Ligen bewährt hat.
Die Verpflichtung von Perovic zeigt einmal mehr, dass der SKN St. Pölten auf junge Talente setzt, um die Mannschaft zu verstärken. Die Zusammenarbeit mit den LASK-Amateuren wird dem Verein ermöglichen, weiterhin auf die Entwicklung junger Spieler zu setzen und Talente zu fördern.
Der Blick in die Zukunft
Mit dem Wechsel von Perovic und dem Abgang von Dursun beginnt für SKN St. Pölten ein neuer Abschnitt. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass der neue Stürmer bereits bald seine Torjägerqualitäten im Verein unter Beweis stellen kann. Experten der Branche, wie FussballTransfers, erwarten, dass der Fokus auf die Jugendarbeit und die Integration junger Spieler weiterhin von zentraler Bedeutung für den Verein sein wird.
Die St. Pöltner Fans dürfen gespannt sein, wie sich die neue Mannschaftsstruktur mit Perovic in der Offensive entwickeln wird und ob er die Lücke, die Dursun hinterlässt, erfolgreich schließen kann.