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In Wien droht eine historische Perle: Der Khleslplatz in Altmannsdorf steht vor dem Aus! Am 8. März um 10:30 Uhr wird eine Kundgebung unter dem Motto "Rettet den Khleslplatz!" abgehalten, um gegen geplante Änderungen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans zu protestieren. Zutiefst besorgt äußert sich die unabhängige Initiative Khleslplatz über die drohende Umwidmung, die den dörflichen Charakter dieses charmanten Plätzchens gefährden könnte. An der Kundgebung werden Redner aus der Politik, Zivilgesellschaft und dem Denkmalschutz teilnehmen, um sich für den Erhalt dieser historischen Schutzzone stark zu machen. Laut oe24.at haben die Sorgen Berechtigung: Geplante fünfgeschossige Neubauten, die die bestehenden Gebäude überragen würden, stehen auf der Agenda. Der Reiz des historischen Platzes wäre damit binnen kürzester Zeit zerstört.
Die Initiative hat innerhalb weniger Tage über 1.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt und fordert klare Maßnahmen: Sie verlangen, dass die Schutzzone bestehen bleibt und kritisieren, dass die geplanten Änderungen lediglich den wirtschaftlichen Interessen von Immobilienentwicklern dienen. Diese Situation wurde auch von OTS aufgegriffen. Die Problematik wird durch ein komplexes Grundstücksgeschäft zwischen einem Immobilienentwickler, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und der Stadt Wien verkompliziert. Im Kern der anstehenden Umwidmung stehen nicht nur wirtschaftliche Überlegungen, sondern auch ein drohender Verkehrscrash durch zusätzliche Bauarbeiten und eine Verunstaltung des einzigartigen Erscheinungsbildes des Khleslplatzes.
Stimmen für den Erhalt
Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich am Samstag an der Kundgebung zu beteiligen, um klar Stellung gegen die Umwidmung und für den Erhalt dieses wertvollen Stücks Wiener Geschichte zu zeigen. Der drohende Verlust ist nicht nur eine Frage der Architektur; es geht um die Bewahrung des kulturellen Erbes Wiens für kommende Generationen. Kommt zur Kundgebung und setzt ein Zeichen für den Khleslplatz! Die Initiative betont, dass eine Zerstörung des Platzes nicht nur die historische Schutzzone betrifft, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner erheblich beeinträchtigen wird.
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