Die Stadt Wien und WIENXTRA haben heute den Aufruf zur Einreichung von Projekten für die 6. Wiener Ehrenamtswoche gestartet, die vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 stattfinden wird. Unter dem Motto „Einfach machen!“ sind gemeinnützige Vereine und Organisationen eingeladen, ihre Ideen einzureichen, um Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen und Schulformen zum Ehrenamt zu motivieren. Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling hebt die wertvollen Lernerfahrungen hervor, die durch ehrenamtliches Engagement geschaffen werden.

In den vergangenen Jahren haben über 19.500 Schüler*innen aus mehr als 820 Wiener Schulklassen an der Ehrenamtswoche teilgenommen. Die Aktivitäten reichten von der Verpackung von Hygienetaschen für obdachlose Menschen über Tischtennis mit Senior*innen bis hin zur Sammlung von Lebensmitteln für Armutsbetroffene und der Säuberung von Spielplätzen.

Einreichfrist und Teilnahmebedingungen

Vereine und Organisationen, die an den Projekten teilnehmen möchten, können ihre Ideen bis zum 22. März 2026 einreichen. Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Vereine, NGOs, NPOs, Social-Profit-Unternehmen und gemeinwohlorientierte Einrichtungen. Kooperationen zwischen mehreren Organisationen sind besonders willkommen, um eine Vielzahl von Projekten anzubieten, die den Schüler*innen die aktive Mitarbeit ermöglichen und umsetzbar sind.

Am 12. Februar 2026 findet ein Online-Infotermin für Interessierte statt, um den Beteiligten bei Fragen zu helfen und weitere Informationen zu geben.

Engagement von Kindern und Jugendlichen

Die 6. Wiener Ehrenamtswoche zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in Wien zu mobilisieren, sich für die Gesellschaft und Umwelt zu engagieren. Schulklassen sind eingeladen, an den verschiedenen gemeinnützigen Projekten teilzunehmen, die während der Schulzeit stattfinden. Die Einsatzdauer pro Schulklasse ist projektabhängig und umfasst mindestens 3 Stunden, kann aber auch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Einblicke in die breite Palette von Organisationen, die ehrenamtliches Engagement fördern, geben unter anderem die Wiener Freiwilligenagentur sowie Projekte wie der Verein Ute Bock, der sich seit 2002 für Geflüchtete einsetzt und zahlreiche Möglichkeiten für Ehrenamtliche bietet. Auch andere Organisationen, wie die Caritas, die Volkshilfe oder Obdach Wien, suchen Freiwillige, um ihre wertvolle Arbeit in der Gemeinde fortzuführen. Für interessierte Jugendliche bietet sich so eine hervorragende Chance, mit ihrem Engagement einen positiven Beitrag zu leisten.

Wie Luisa Neubauer es treffend formulierte: „Es gibt kein Rezept gegen Ohnmacht. Aber durch Handeln entsteht Hoffnung.“ Diese Haltung spiegelt sich in der Wiener Ehrenamtswoche wider, die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, aktiv zu werden und sich in ihrer Stadt einzubringen.