
In einer eindrucksvollen Demonstration der Koordinationsfähigkeiten hat die Bundespolizei erneut ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt. Im Rahmen eines internen Übungsszenarios, welches am 10. Januar 2025 stattfand, simulierten die Einsatzkräfte einen bewaffneten Raubüberfall, gefolgt von einer Alarmfahndung, bei der mehrere Spezialeinheiten effektiv zusammenarbeiteten. An dieser Übung beteiligten sich unter anderem die Schnellen Interventionsgruppen (SIG), die Bereitschaftseinheit (BE), sowie die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) und die Flugpolizei, was die Professionalität und die hohe Einsatzbereitschaft der Sicherheitskräfte unterstreicht, wie apa.at berichtete.
Ein bedeutender Aspekt dieser Übung war der neue Polizei-Übungsstützpunkt in Korneuburg, der ab Frühjahr 2025 in der stillgelegten Bundesbetreuungseinrichtung in der Raiffeisenstraße 4 entstehen soll. Dieser Standort wird ein offizielles Trainingsgelände für die Spezialeinheiten der Bundespolizei bieten, einschließlich WEGA und SIG. Der ehemalige Standort eines Asylquartiers ist durch den Rückgang der Asylanträge in den letzten Monaten nicht mehr in Betrieb, wodurch solche Gelegenheiten zur Nachnutzung geschaffen wurden. Bundespolizeidirektor Michael Takacs hob hervor, dass die zentrale Lage in der Nähe von Wien für die Kräfte von unschätzbarem Wert ist, da es schwierig ist, geeignete Übungsobjekte zu finden. Bürgermeister Christian Gepp äußerte sich positiv über die schnelle Umsetzung dieser Entscheidung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium getroffen wurde, wie korneuburg.gv.at berichtete.
Innenminister Gerhard Karner würdigte die Kooperation zwischen der Bundespolizeidirektion und der Stadtgemeinde Korneuburg, die für das stattfindende Training und die rasche Planung von großer Bedeutung sei. Die Übung selbst verdeutliche nicht nur die hohe Professionalität der beteiligten Einheiten, sondern auch die Notwendigkeit, die Sicherheit und Einsatzbereitschaft der Kräfte weiter zu entwickeln. Mit der Etablierung des neuen Übungsstandorts in Korneuburg beabsichtigt die Bundespolizei, ihre Reaktionsfähigkeit auf komplexe Einsätze erheblich zu verbessern.
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