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Neuer Favorit im ÖFB-Präsidenten-Rennen: Michael Strugl mischt mit!

Im Rennen um das Amt des Präsidenten des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) gibt es zahlreiche spannende Entwicklungen. Heute, am 5. April 2025, ist die Kandidatenliste für die Wahl, die am 18. Mai finalisiert wird, vielschichtig und knifflig. Dabei wird Michael Strugl, Vorstandschef der Verbund AG und LASK-Fan, als neuer Kandidat gehandelt.

Der 62-Jährige hat eine eindrucksvolle Karriere hinter sich, die unter anderem als Landesrat für Sport in der Steiermark sowie als einjähriger Vize-Landeshauptmann stattfand. Seine öffentliche Präsenz und die kommende Entscheidung über seine Kandidatur stehen im Fokus. Allerdings könnte ein Hindernis für Strugl sein, dass er derzeit Vizepräsident im Österreichischen Skiverband ist, wo er bis 2027 gewählt wurde. Gerüchte besagen, dass er eher zur Absage seiner Kandidatur neigt.

Kandidaten im Hearing

Am kommenden Freitag tagt in Wien das Präsidium des größten heimischen Sportverbandes, um die Anwärter auf den Chefposten einzugrenzen. Bereits angelaufene Hearings haben einen Top-Kandidaten, der seine Pläne vortragen konnte, hervorgebracht. Interimsboss Wolfgang Bartosch hat verkündet, dass die Präsidentenentscheidung möglicherweise noch diese Woche fallen könnte. Die offizielle Inthronisierung des neuen Verbandsbosses ist frühestens am 18. Mai bei der Hauptversammlung geplant.

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In diesem Kontext hat auch Kurt Svoboda, Präsident des Zweitligisten FC Vienna 1894, durch eine Umweltaktion auf sich aufmerksam gemacht. Bei der Vorstellung des Projekts "Vienna Wald" in Hainburg, bei dem 1.894 Bäume in Niederösterreich gepflanzt werden sollen, war er als aussichtsreicher Kandidat für den ÖFB-Präsidenten-Job anwesend. Seine Nominierung kommt durch Premiumsponsor Raiffeisen, während Vizepräsident Roland Schmid, auch ein potenzieller Anwärter, gute Verbindungen zu Teamchef Ralf Rangnick hat und beim ÖFB-Hearing präsent war.

Entwicklung der TV-Rechte

Ein weiterer relevanter Punkt, der die Diskussion um die ÖFB-Präsidentschaft beeinflusst, sind die bevorstehenden Entscheidungen über die TV-Rechte der Bundesliga, die für den Zeitraum von 2026 bis 2030 vergeben werden. Die Ausschreibung soll bis Mitte April erfolgen, und Anbieter werden vier Wochen Zeit erhalten, um Angebote für die vier Pakete abzugeben. Insbesondere Bundesligaklubs zeigen sich ungeduldig, da Sky lediglich 30 Millionen Euro vielmehr bieten will – zehn Millionen weniger als im vorherigen Vertrag.

Canal+ plant, wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit dem ORF, ein Angebot abzugeben. Sky hat bereits Kontakt zu ServusTV aufgenommen, um eine mögliche Partnerschaft zu prüfen. Im Vergleich zu Deutschland sind die TV-Gelder in der österreichischen Liga signifikant geringer. So erhält beispielsweise jeder „Schlusslicht“-Club der zweiten deutschen Liga, wie Ulm und Münster, jeweils 7,9 Millionen Euro – mehr als das Dreifache des höchsten TV-Geldes eines österreichischen Bundesligisten.

Mit all diesen Entwicklungen bleibt abzuwarten, wie sich das Rennen um die ÖFB-Präsidentschaft weiter entfalten wird und welche Auswirkungen die Entscheidungen über die TV-Rechte auf die Zukunft des österreichischen Fußballs haben werden. Auch wenn Michael Strugl und Kurt Svoboda im Fokus stehen, bleibt das Kandidatenfeld dynamisch und der Ausgang spannend.

oe24.at berichtet, dass […] [weiterlesen]

oe24.at liefert zusätzliche Einblicke in die aktuellen Hearings und Kandidaturen.[0511:21]

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