Die Mobilitätsmesse 2026 in Wien hat mit fast 86.000 Besucher:innen ein hervorragendes Ergebnis erzielt, was einem Anstieg von über 20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Messe, die von Donnerstag bis Sonntag stattfand, war die zweite Ausgabe der Vienna Drive. Eingeladen wurden 50 Aussteller, die 70 verschiedene Fahrzeugmarken sowie rund 200 Autos und 60 Zweiradmodelle präsentierten. Stephanie Ernst, Obfrau des Wiener Fahrzeughandels, lobte die Resonanz der Veranstaltung und bedanken sich sowohl bei den Ausstellern als auch beim Publikum für ihr zahlreiches Erscheinen. Viele der Aussteller der ersten Vienna Drive waren 2026 erneut vertreten, was zur Vielfalt des Angebots beitrug, berichtet leadersnet.at.
Ein exklusiver Branchenabend, der in Kooperation mit Dekra organisiert wurde, fand am Vorabend der Messe statt. Rund 100 geladene Gäste, darunter auch der Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, nahmen daran teil. Der Minister hob die große Bedeutung der Mobilitätsbranche für die Wirtschaft hervor und forderte antriebsoffene Rahmenbedingungen, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. Darüber hinaus gab es ein weiteres Netzwerktreffen in Halle B, das etwa 300 Branchenvertreter zusammenbrachte.
Fokus auf Elektromobilität
Ein zentrales Thema der Messe war die Elektromobilität, die als zukunftsweisend angesehen wird. Zu erwarten ist eine Welle gebrauchter Elektrofahrzeuge im Jahr 2026. DEKRA, der führende Anbieter von Fahrzeugprüfungen, bietet in diesem Kontext Batterietests an, um Transparenz und Sicherheit auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu erhöhen. Besucher der Messe hatten zudem die Möglichkeit, Fahrzeuge direkt zu erwerben und an einer Verlosung von drei Zuschüssen à 5.000 Euro für Käufer:innen teilzunehmen.
Die VOLT Future Mobility Messe, die gleichzeitig stattfand, beleuchtete Trends in der E-Mobilität. Hier standen Umweltschutz, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit im Vordergrund. Experten beantworteten Fragen zu den Reichweiten verschiedener Antriebsarten. Die Veranstaltung zog fast alle namhaften Hersteller an und zeigte den Trend zur nachhaltigen Mobilität, einschließlich Carsharing, Elektrofahrrädern und öffentlichem Nahverkehr.
Innovationen und Forschung
Der umfassende Wandel in der Mobilitätslandschaft wird durch technologische Innovationen vorangetrieben. Bis 2030 wird prognostiziert, dass 30% aller Fahrzeuge elektrisch oder hybrid sein werden, was die Forschung in den Bereichen elektrische Antriebstechnologien, autonome Fahrsysteme und vernetzte Mobilitätskonzepte vorantreibt. Laut Industriezeitschrift sind die Fortschritte in der Batterietechnologie entscheidend, um die Effizienz von Lithium-Ionen-Batterien zu steigern und neue Lösungen wie Lithium-Schwefel-Batterien zu entwickeln, die ultraschnelle Ladezeiten und hohe Energiedichten bieten.
In diesem Kontext spielt die Sharing-Economy eine bedeutende Rolle, indem sie nicht nur Emissionen reduziert, sondern auch die Ressourcennutzung optimiert. Multimodale Verkehrskonzepte werden zunehmend integriert, um verschiedene Transportmittel zu vernetzen und somit den urbanen Verkehr flexibler zu gestalten. Digitale Mobilitätslösungen ermöglichen nahtlose Übergänge zwischen den Verkehrsträgern und unterstützen die Entwicklung smarter und nachhaltiger Stadtverkehrssysteme.