
Vom 4. bis 27. Juli 2025 findet der Kultur Sommer Güssing statt, der unter dem Motto „WIEN KÜSST GÜSSING“ zahlreiche kulturelle Höhepunkte verspricht. Andreas Vitásek, der Intendant des Festivals, beschreibt die Veranstaltung als seine „Herzensangelegenheit“, die die Vielschichtigkeit des Kabaretts aufzeigen soll. Mit einem Programm, das eine abwechslungsreiche Mischung aus Musik, Kabarett, Lesungen und Sommerkino bietet, lädt das Event Besucher aus Nah und Fern ein, die kulturelle Vielfalt zu genießen. Kleine Zeitung berichtet von den prominenten Teilnehmern, die mit einem breiten Spektrum an Darbietungen zur Unterhaltung beitragen werden.
Zu den Star-Acts gehören bekannte Gesichter wie Gery Seidl, Klaus Eckel, Alfred Dorfer, Lydia Prenner-Kaspar, Isabell Pannagl und Erwin Steinhauer. Darüber hinaus wird das renommierte Rabenhof Theater aus Wien die Show „Hansi Lang - Lieder aus dem Gemeindebau“ präsentieren. Diese künstlerische Vielfalt soll dazu beitragen, das Festival als herausragendes Ereignis in der Region zu positionieren, sagt Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ), der die Verbindung von Wiener Schmäh mit burgenländischer Gastfreundschaft und künstlerischer Leidenschaft hervorhebt.
Programmhighlights
Die Eröffnungsgala findet am 4. Juli 2025 statt, gefolgt von einem abwechslungsreichen Programm. Am 7. Juli wird Klaus Eckel mit seinem Programm „Wer langsam spricht, dem glaubt man nicht“ auftreten, gefolgt von Erwin Steinhauer und „klezmer reloaded extended“ am 9. Juli. Das Sommerkino wird Premiere feiern, indem es Klassiker wie „Der dritte Mann“ am 13. Juli und „Geschichten aus dem Wiener Wald“ am 20. Juli zeigt.
Zusätzlich gibt es zahlreiche Lesungen im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf. Hier können Besucher am 16. Juli Thomas Maurer, am 17. Juli Wolfram Berger und am 24. Juli Konstanze Breitebner genießen. Eintritt zu diesen Veranstaltungen gibt es kostenlos, und alle Tickets können online bestellt werden, wobei auch barrierefreie Plätze zur Verfügung stehen.
Ein Blick in die Geschichte des Kabaretts
Das Kabarett hat eine reiche Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Es begann mit der Eröffnung des „Chat noir“ in Paris am 18. November 1881. Ziel des Kabaretts war und ist es, politische Ereignisse humoristisch zu beleuchten und die Menschheit auf unterhaltsame Weise zu erziehen. Die Geburtsstunde des deutschsprachigen Kabaretts markiert das Jahr 1901 mit dem „Bunten Theater“ (Überbrettl) in Berlin, das die Kunstform maßgeblich prägte. Kabarett Archiv bietet umfassende Informationen über die Entwicklung und die bedeutendsten Stationen des Kabaretts bis zur heutigen Zeit.
Die Vielfalt und Dynamik, die im Rahmen des Kultur Sommer Güssing zu erwarten sind, zeigen einmal mehr, dass das Kabarett eine lebendige Kunstform bleibt, die auch heute noch in der Lage ist, gesellschaftliche Herausforderungen humorvoll zu thematisieren.
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