Wien

KTM-Pleite: Großer Motorradhersteller kämpft ums Überleben!

Die KTM AG steht vor einer massiven Krise! Wie Pierer Mobility, der Mutterkonzern von KTM, am Dienstag bekannt gab, soll noch am Freitag ein Antrag auf Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eingereicht werden. Dies geschieht, nachdem das Unternehmen und die Tochtergesellschaften KTM Components sowie KTM F&E Insolvenz anmelden müssen. Der Finanzierungsbedarf beläuft sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag, was die Probleme der einst mächtigen Marke deutlich macht, die nun mit globalen Herausforderungen und internen Versäumnissen kämpft, wie nachrichten.at berichtet.

Der KTM Chef, Stefan Pierer, sieht die Situation als Weckruf für die gesamte Branche. „Die Marke KTM ist mein Lebenswerk, und dafür kämpfe ich“, erklärte Pierer. Um das Überleben des Unternehmens zu sichern, plant man eine massive Reduzierung der Betriebsleistung. Laut Schätzungen könnte dies bis 2026 zu einem Rückgang von über einer Milliarde Euro an Produktionswerten in den österreichischen Werken führen. Der Stellenabbau könnte bereits bis zu 300 Arbeitsplätze betreffen, was die 3670 Mitarbeiter in der Insolvenz betroffenen Gesellschaften in große Unsicherheit stürzt. Trotz der dramatischen Lage gab die KTM Wien GmbH jedoch bekannt, dass sie von der Insolvenz nicht betroffen ist und die Dienstleistungen weiterhin offeriert, so heute.at.

Folgen für die Mitarbeiter und das Unternehmen

Angesichts der finanziellen Schwierigkeiten wird KTM für den Monat November sowie für das Weihnachtsgeld keine Löhne zahlen können. Dies könnte durch den Insolvenzentgeltfonds abgefedert werden. Die Arbeiterkammer rät den Mitarbeitern dringend, ihre Arbeitsverhältnisse nicht überstürzt aufzulösen, um Ansprüche nicht zu verlieren. Der angekündigte Prozess zur finanziellen Restrukturierung könnte sich als entscheidend für die Zukunft der Marke KTM herausstellen. Das Management rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem enormen Verlust, was die Dringlichkeit der Maßnahmen weiter unterstreicht. Der Aktienkurs von Pierer Mobility ist bereits um etwa 29 Prozent eingebrochen, was die alarmierende Finanzlage noch einmal verdeutlicht.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Insolvenz
In welchen Regionen?
Vösendorf
Genauer Ort bekannt?
Vösendorf, Österreich
Sachschaden
1500000000 € Schaden
Ursache
Managementfehler, globale Herausforderungen, heimische Versäumnisse
Beste Referenz
heute.at
Weitere Quellen
nachrichten.at

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