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EU-Ratspräsident Antonio Costa hat einen Videogipfel anberaumt, der am Mittwoch stattfinden soll, um die Vorbereitungen für den Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 6. März in Brüssel zu besprechen. In diesem Gipfel wird der Fokus auf die aktuelle Sicherheitslage in der Ukraine und die zukünftige Verteidigung Europas gelegt. Interimskanzler Alexander Schallenberg kann bei dem Videogipfel nicht teilnehmen, da er zeitgleich eine Debatte im Parlament in Wien führt, die den dritten Jahrestag des russischen Angriffskriegs thematisiert. Dennoch plant Schallenberg, am Donnerstag mit Costa zu telefonieren, um die wesentlichen Punkte zu erörtern, die beim Gipfel besprochen werden sollen.
Die Gespräche zwischen Präsident Macron und Donald Trump in Washington, die am Montag stattfanden, standen ebenfalls im Zeichen des Ukraine-Kriegs. Trump sorgte für Kontroversen, indem er einen Waffenstillstand anregte, ohne die EU oder die Ukraine in seine Überlegungen einzubeziehen. Macron hingegen äußerte sich optimistisch über eine mögliche Feuerpause in den kommenden Wochen und sprach von einem "Wendepunkt". In dieser entscheidenden Phase für die europäische Sicherheit betonte Costa die Notwendigkeit, die Verteidigungsanstrengungen Europas zu verstärken und somit einen nachhaltigen Frieden auf dem Kontinent zu fördern. Dabei wird er eng mit der Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, sowie allen Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um konkrete Entscheidungen zu treffen, wie Die Presse berichtete.
Der Sondergipfel am 6. März wird als ein bedeutender Moment in der Diskussion um die Sicherheitsarchitektur Europas angesehen. Costa hebt hervor, dass die EU vor Herausforderungen steht, die es zu meistern gilt, um sowohl die Sicherheit der Ukraine als auch die der europäischen Staaten zu gewährleisten. Der Druck auf die EU-Leiter wächst, klare Strategien zu entwickeln, um auf die Dynamiken des Ukraine-Kriegs zu reagieren und die Stabilität in der Region langfristig zu sichern, wie auch auf Wien.at zu lesen ist.
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