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Hippviertel in Ottakring: Grüne Oase für Wien entsteht bis Sommer 2024!

Mit dem heutigen Tag, dem 2. April 2025, wird das Hippviertel in Ottakring, Wien, zu einem weiteren Etappensieg in der Klimaanpassung. Im Rahmen des Wiener Klimateams wird ein umfassendes Projekt zur Umgestaltung des Stadtteils umgesetzt, das auf Entsiegelung, Begrünung und Kühlung abzielt. Die Fertigstellung der Maßnahmen ist bis Ende des Sommers 2024 geplant. Dabei werden insgesamt 27 neue Bäume, Sträucher und Gräserbeete angepflanzt, sowie neue Sitzmöbel, ein Wasserspiel und Trinkbrunnen installiert, die das Stadtbild aufwerten werden.

Für die insgesamt fast 500 m² neue Grünfläche ist die Brunnengasse, die zwischen Thaliastraße und Menzelgasse zur Fußgängerzone umgestaltet wird, besonders relevant. Hier soll es neun neue Bäume sowie ein Wasserspiel und drei Trinkbrunnen zur Kühlung geben. Weitere Maßnahmen in der Menzelgasse und Hippgasse beinhalten die Pflanzung von insgesamt 18 neuen Bäumen sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten und Radbügel. Diese Initiativen zielen darauf ab, die klimafreundliche Mobilität zu fördern und den Wohnkomfort für Anwohner und Besucher zu erhöhen.

Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität

Ein weiteres zentrales Element der Umgestaltung ist die Verwendung heller Pflasterung zur Verbesserung der Regenwasserversickerung, die gleichzeitig einer Überhitzung der Flächen entgegenwirkt. Die Umwandlung der Hasnerstraße in eine Einbahnstraße ab der Hippgasse soll den Verkehr beruhigen und die Sicherheit für Radfahrer stärken. Die Thaliastraße, die bereits seit 2021 umgestaltet wird, wird weiterhin mit weiteren 240 Bäumen und Mikrofreiräumen bereichert.

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Die Umgestaltung des Hippviertels ist Teil eines größeren Projektes, das seit 2021 über 320 Projekte zur Entsiegelung, Begrünung und Kühlung in Wien hervorgebracht hat. Bis heute wurden insgesamt 243.000 m² neue oder umgestaltete Parks und Grünflächen angelegt, darunter 3.004 neue Bäume und 2.500 neue Sitzgelegenheiten. Auch eine umfassende Finanzierung von 100 Millionen Euro aus dem Fördertopf für die Lebenswerte Klimamusterstadt wurde bereits in Anspruch genommen, um diese Transformationsprozesse zu unterstützen.

Klimafolgenanpassung in der Stadtplanung

Im Kontext dieser Maßnahmen entwickelt ein Projektteam Leitfäden zur Klimaanpassung in städtebaulichen Wettbewerbsverfahren, die darauf abzielen, hitzeresiliente Neubauten sowie Bestandsanpassungen zu fördern. Eine speziell eingerichtete Website bietet Praktikern aus Stadtplanung, Architektur und kommunaler Verwaltung wertvolle Umsetzungshilfen, darunter Checklisten und Leitfäden zur Gebäudebegrünung. Diese Inhalte sollen Entscheidungsträger für Klimaanpassungen sensibilisieren und aktivieren.

Wie das Umweltbundesamt erklärt, beinhalten die vorgeschlagenen Maßnahmen auch Empfehlungen zur klimaresilienten Gestaltung von Freiflächen und Angebot zur Integration von Klimaanpassungen in städtische Planungsinstrumente. Diese praktischen Hilfestellungen können ab sofort umgesetzt werden und gelten als eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung urbaner Räume.

Das aktuelle Projekt im Hippviertel ist somit nicht nur ein entscheidender Schritt in der Stadtentwicklung, sondern auch ein vorbildliches Beispiel für Klima-resilience in urbanen Gebieten und zeigt, wie Städte sich aktiv an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen können. Weitere Informationen über das Vorhaben und die Maßnahmen zur Klimaanpassung finden Sie auf OTSMedien und Umweltbundesamt.

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Ottakring, Wien
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Ottakring, Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at

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