Die Winter-Transferperiode in der ADMIRAL Bundesliga neigt sich dem Ende zu und die Auswirkungen dieser Phase sind auf den ersten Blick deutlich spürbar. Mit dem heutigen Datum, dem 3. Februar 2026, berichten verschiedene Quellen von bedeutenden Veränderungen in den Kaderstrategien mehrerer Vereine, allen voran beim Meister Sturm Graz. Der Verein muss gleich zwei Abgänge verzeichnen, die für die Fans und die Clubführung schmerzhaft sind. Tomi Horvat hat seinen Abschied offiziell vollzogen und wird künftig nicht mehr im grün-weißen Trikot auflaufen. Auch diese Entwicklung markiert einen entscheidenden Schritt für den Verein.

Doch nicht nur Sturm Graz hat Veränderungen in seinen Reihen. Auch Rapid Wien vermeldet einen Wechsel: Ein Stürmer verlässt den Verein und wechselt in die Niederlande. Des Weiteren hat Rapid zwei Absagen im Rahmen ihrer Stürmer-Suche erhalten, was die angespannte Situation im Angriff weiter verschärft. Die SV Ried hingegen beendet vorzeitig die Leihe eines spanischen Talents, was für den Verein sowohl Risiken als auch Chancen birgt.

Transferbilanz und -aktivitäten

Die Transferaktivitäten zeigen auch große Zahlen und Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr. In der laufenden Sommertransferperiode gab es insgesamt 128 Neuzugänge in der ADMIRAL Bundesliga, was einen Anstieg von fast 13 % im Vergleich zur vergangenen Saison darstellt, als 113 Transfers registriert wurden. Zum Schluss der Transferperiode wurden am Deadline Day acht neue Spieler verpflichtet, was die Dynamik und den Wettbewerb innerhalb der Liga unterstreicht.

Die heiß umkämpfte Transferbilanz zeigt, dass in der laufenden Saison insgesamt 341 Abgänge und 342 Zugänge verzeichnet werden konnten. Die Transfer-Einnahmen belaufen sich auf eindrucksvolle 1.084.040.000 €, während die Ausgaben bei 954.025.000 € liegen. Dies führt zu einer Gesamtbilanz von 130.015.000 €, was eine solide Grundlage für zukünftige Investitionen darstellt.

Verletzungsanfälligkeit und Trainerwechsel

Zusätzlich zu diesen Transfers gibt es auch Bewegung im Trainerkarussell. Mehrere Klubs sind auf der Suche nach einem neuen Trainer, wobei die Suche sich nicht nur auf bekannte Namen beschränkt. Zudem gab es in der vergangenen Zeit zahlreiche Verletzungen, die einige Schlüsselspieler auf die Seitenlinie gedrängt haben, was die Teams vor große Herausforderungen stellt.

Die Transferperiode hat somit nicht nur angekündigte Wechsel, sondern auch einige überraschende Entscheidungen hervorgebracht. Ein Beispiel ist der Wechsel von Alexander Prass von Sturm zu Hoffenheim, der zwar für den Verein schmerzlich ist, aber auch Potenzial für positive Entwicklungen birgt. Die Analyse der Transferaktivitäten wird im Verlauf der Saison noch entscheidend dafür sein, wie sich die Teams in der Tabelle positionieren werden.

Während die Transferbilanz weiter rege diskutiert wird, können Fans und Experten gespannt die Entwicklungen im Wettbewerb beobachten. Die nächste Transferphase öffnet am 1. Jänner 2025 und schließt am 6. Februar 2025 – eine Zeit, in der Clubs ihre Kader für die zweite Saisonhälfte weiter optimieren können.

Für weitere Informationen zur Winter-Transferperiode und detaillierten Einblick in die Transfers der ADMIRAL Bundesliga können Sie die Berichte auf laola1.at, ligaportal.at und transfermarkt.at verfolgen.