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Die Grüne Radrettung bringt frischen Wind in die Wiener Radlandschaft und startet am kommenden Samstag, den 1. März, ihre neue Saison. Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens werden bis Ende April über 70 Termine in ganz Wien angeboten. Judith Pühringer, Parteivorsitzende der Grünen Wien, betont: „Die Grüne Radrettung ist seit 20 Jahren verlässlich ein Fixstarter zu Frühlingsbeginn“ und zeigt damit das Engagement der Grünen für klimafreundliche Mobilität in der Stadt. Der kostenlose Fahrradcheck, bei dem Schaltung, Bremsen und Verschleißteile überprüft werden, erfreut sich ungebrochener Beliebtheit – in den letzten Jahren wurden im Schnitt etwa 2000 Fahrräder pro Saison inspiziert. Die erfahrenen Radmechaniker:innen der Wiener Radwerkstatt-Szene stehen bereit, um kleinere Reparaturen wie Schlauchwechsel und das Aufpumpen von Reifen vorzunehmen. Größere Reparaturen werden an bewährte Werkstätten vermittelt, um höchsten Qualitätsstandard zu garantieren. Wie die offizielle Mitteilung der Grünen aufzeigt, ist keine Anmeldung erforderlich, sodass jeder direkt vorbeikommen kann.
Rundum-Service für Radfahrer
Zusätzlich zu den Überprüfungen kümmert sich die Grüne Radrettung um die wichtigen Details der Fahrradpflege. Jedes Jahr engagiert sich das Team nicht nur für die Sicherheit der Räder, sondern auch für den Ausbau der Radinfrastruktur in Wien. „Wir pumpen deine Reifen auf, stellen dir die Bremsen ein und sorgen dafür, dass du keine Rad-Sorgen haben musst,“ heißt es in der offiziellen Darstellung. Das kostenlose Angebot umfasst alle Aspekte der Fahrradwartung, einschließlich Kette, Beleuchtung und Reflektoren. Gerade in den letzten 18 Jahren haben wir die Wehwehchen von zehntausenden Fahrrädern kuriert, wie es weiter heißt. Im vergangenen Jahr war der Ansturm so groß, dass die Nachfrage nach Angeboten wie diesen stetig zunimmt, während die Stadtverwaltung weiterhin viel für den Autofahrer oder die Autofahrerin tut.
Doch damit nicht genug: Die Grünen fordern eine umfassende Verbesserung der Radwege-Infrastruktur in Wien. Die bestehende Infrastruktur reicht nicht aus, um den Bedürfnissen der Radfahrer:innen gerecht zu werden. Politische Initiativen sollen dafür sorgen, dass Wien endlich zu einer echten Fahrradstadt wird und das dichte Netz durchgängiger Radwege geschaffen wird. Viele Radwege enden abrupt oder sind von Baustellen unterbrochen, was die Sicherheit der Radlerinnen und Radler stark gefährdet. Somit sind die kommenden Wochen nicht nur für die Fahrradchecks, sondern auch für politische Initiativen zur Verbesserung der Verkehrssituation maßgeblich wichtig. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob die Stadtregierung den Radfahrer:innen den dringend benötigten Raum geben wird.
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