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Gigantisches Bauprojekt: Tunnel unter dem Wienfluss erreicht Wien!

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 12. März 2025, ist eine beeindruckende Tunnelbohrmaschine, auch "Super-Bohrer" genannt, in Wien angekommen. Dieses Mammutprojekt für den neuen Wiental-Kanal wird bis 2028 die größte Gewässerschutzmaßnahme der Stadt sein. Der Bohrer, der sechs Bezirke unter dem Wienfluss durchqueren wird, hat einen Außendurchmesser von fast vier Metern und wird dazu beitragen, die Kanalnetze in Zeiten starken Regens zu entlasten und den Wienfluss vor Verunreinigung zu schützen. Dies bekräftigte Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) in seinen Ankündigungen, die sowohl den technologischen als auch den ökologischen Fortschritt unterstreichen.

Die beeindruckende Bohrmaschine wurde in mehreren transportablen Einheiten gefertigt und musste über eine Distanz von rund 800 Kilometern nach Wien transportiert werden. Für den Transport waren gleich zu Beginn drei Sondertransporte erforderlich, da die Teile die Straßenverkehrsordnung überschritten. Unter Expertenaugen, wie dem des Bezirksvorstehers Wilfried Zankl, wurde die logistische Herausforderung gewürdigt. „Ein Abwassertunnel quer durch die Stadt zu planen und zu bohren ist eine gewaltige Herausforderung“, fügte Czernohorszky hinzu, während die Ingenieure mit Präzision und Geschicklichkeit diese Herausforderung meistern. Die Montage der Bohrmaschine erfolgt in einem unterirdischen Stollen und soll bis Ende März abgeschlossen sein, bevor es Mitte April mit dem Bohren losgeht.

Technische Details und Zeitplan

Das Projekt erstreckt sich über mehrere Jahre mit einer Gesamtinvestition von rund 270 Millionen Euro. Der Tunnel wird mehr als 8,6 Kilometer lang sein und beinhaltet 43 Anschlüsse an das bestehende Kanalnetz. Der westliche Vortrieb soll von Frühjahr 2025 bis Sommer 2026 dauern, während der östliche Abschnitt von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 realisiert wird. Laut Czernohorszky sind die ersten Arbeiten ohne Unfälle oder Komplikationen verlaufen, was zu der optimistischen Stimmung rund um das Projekt beiträgt. Für die Wiener Bevölkerung bringt dieses Großprojekt nicht nur eine langjährige Investition in die Infrastruktur, sondern auch die Gewissheit, dass die Stadt besser für zukünftige Wetterextreme gewappnet ist, wie die Berichterstattung von OTS.at belegt.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Gaudenzdorfer Gürtel, 1120 Wien, Österreich
Beste Referenz
wien.orf.at
Weitere Quellen
ots.at

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