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Frauen im Globalen Süden: Starke Stimmen für Klimagerechtigkeit!

Wien, 13. März 2025 – Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) veranstaltete ein großes Benefiz-Suppenessen im Rathaus, um auf die dringenden Themen Klimagerechtigkeit und die Unterstützung von Frauen im Globalen Süden aufmerksam zu machen. Angelika Ritter-Grepl, die Vorsitzende der kfbö, betonte: "Frauen des Globalen Südens sind vom Klimawandel besonders betroffen und gleichzeitig die wichtigsten Akteure für mehr Klimagerechtigkeit." Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig stellte sie fest, dass Wien sich aktiv für diese wichtigen Anliegen einsetzen möchte, die sowohl lokale als auch internationale Dimensionen haben.

Bürgermeister Ludwig hob hervor, dass Frauen, sowohl in den Ländern des Globalen Südens als auch in Österreich, eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielen. Die diesjährige Aktion Familienfasttag, deren Motto „Teilen spendet Zukunft“ lautet, zielt darauf ab, durch Fasten und Verzicht ein Bewusstsein für Solidarität und soziale Verantwortung zu schaffen. Die gesammelten Spenden kommen den über 70 Hilfsprojekten der kfbö zugute, der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Partnerschaft mit der kolumbianischen Organisation SERCOLDES, die sich für Frauenrechte und Klimagerechtigkeit einsetzt.

Wichtige Themenschwerpunkte

Das Suppenessen, welches von Schülerinnen der Tourismusschule MODUL vorbereitet und serviert wurde, symbolisiert nicht nur Genuss, sondern auch Solidarität und Bewusstsein für die Bedürfnisse hilfsbedürftiger Frauen. Prof. Helga Kromp-Kolb, Kathrin Gaál und zahlreiche weitere hochrangige Gäste waren anwesend, um die Wichtigkeit der Themen zu unterstreichen. Der beliebte Benefiz-Event dient als Plattform, um die Stimmen und Rechte der Frauen im Globalen Süden zu stärken, die in vielen Ländern unter schwierigen Bedingungen leben. Die Unterstützung für die Programme reicht von Bildung über wirtschaftliche Unabhängigkeit bis hin zu aktivem Engagement für Frieden und Umweltschutz. Gemäß dem Global Witness Report wurden im Jahr 2023 in Kolumbien mindestens 79 Umweltaktivistinnen und -aktivisten ermordet, was die Dringlichkeit solcher Projekte unterstreicht, die Frauen in ihrer Rolle als Hüterinnen der Umwelt unterstützen.

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Diese Initiative wird untermauert durch die Überzeugung der kfbö, dass die Zerstörung des Regenwaldes und die Bedrohung der indigenen Bevölkerung weitreichende globale Auswirkungen haben. Laut welt-der-frauen.at ist die Schaffung von klimabewussten und geschlechtergerechten Gesellschaften ein zentrales Anliegen. Das Benefizessen ist nicht nur ein Akt des Gebens, sondern auch ein starkes Zeichen für ein gemeinsames Engagement für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz.

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Wien
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Wien, Österreich
Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
welt-der-frauen.at

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