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Am Margaretengürtel in Wien beginnen heute die dringend notwendigen Bauarbeiten zur Erneuerung der Unterpflasterstraßenbahn (U-Strab). In den kommenden Monaten wird hier die Tunnelabdichtung zwischen der Geigergasse und der Anzengrubergasse auf einer Strecke von insgesamt 300 Metern erneuert, eine Maßnahme, die etwa vier Millionen Euro kosten wird, wie oe24.at berichtet.
Die Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende August andauern werden, haben unmittelbare Auswirkungen auf den Verkehr, da in jede Richtung ein Fahrstreifen gesperrt wird, aber mindestens zwei Fahrstreifen pro Richtung erhalten bleiben. Diese Maßnahme ist die erste umfassende Sanierung seit 13 Jahren, als die U-Strab zuletzt modernisiert wurde. Über 50 Jahre hat die Straßenbahn nun unterirdisch in diesem Bereich verkehrt, und die Belastungen durch Umwelteinflüsse machen eine Sanierung unumgänglich. Dennoch bleibt der Betrieb an den sechs betroffenen Haltestellen während der gesamten Bauzeit aufrecht, so wien.orf.at.
Investitionen in die Sicherheit
Die Wiener Linien planen, im Rahmen dieses Projekts auch die Sicherheitsinfrastruktur zu verbessern. Zukünftig werden auf den Bahnsteigen 142 Kameras installiert sowie zwei barrierefreie Notrufe pro Haltestelle eingerichtet. Diese Maßnahmen sollen das Sicherheitsgefühl der Passagiere stärken und die U-Strab bis 2029 auf den neuesten Stand der Technik bringen. Trotz der Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten wird der Betrieb der Unterpflasterstraßenbahn ohne Unterbrechung fortgeführt, was die Bedeutung dieser Transportanbindung unterstreicht.
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