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Einheit im ÖFB: Ex-Präsident Windtner warnt vor WM-Risiken!

Der ehemalige Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB), Leo Windtner, hat eindringlich an die Verantwortlichen appelliert, eine Einheit im Verband zu fördern. In einer entscheidenden Phase für den österreichischen Fußball, die maßgeblich von der Möglichkeit einer WM-Teilnahme geprägt ist, fordert Windtner Zusammenhalt und eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten. Er warnt, dass interne Konflikte die Chancen auf eine erfolgreiche Qualifikation zur Weltmeisterschaft gefährden könnten. Windtner bezeichnete die aktuelle Spieler-Generation unter Teamchef Ralf Rangnick als motiviert und vereint und sieht in Rangnick einen "Motivationsguru", der die positive Stimmung rund um die ÖFB-Auswahl maßgeblich geprägt hat.

Windtner, der von Februar 2009 bis Oktober 2021 für den ÖFB verantwortlich war, kritisiert jüngste öffentliche Äußerungen von Gerhard Milletich und Johann Gartner über Rangnick. Er hebt die Fortschritte der österreichischen Spielweise seit Rangnicks Amtsantritt hervor und fordert eine Abkehr von der negativen Öffentlichkeitsarbeit, die das Team belasten könnte. Zudem können diese Konflikte sich negativ auf die Landesverbände auswirken. Bei einem anstehenden ausverkauften WM-Qualifikationsspiel am 7. Juni gegen Rumänien wird sich zeigen, wie sich die Atmosphäre im Team entwickeln kann.

Herausforderungen und Chancen

Die Herausforderungen für den ÖFB sind nicht zu unterschätzen. Windtner hebt hervor, dass der Verband vor bedeutenden Entscheidungen steht, besonders im Hinblick auf die Wahl eines neuen Präsidenten. Diese Entscheidung könnte bereits in einer Wahlausschusssitzung am kommenden Mittwoch erfolgen, wenn der Interimschef Wolfgang Bartosch nach seiner Amtszeit am 18. Mai einen Nachfolger findet. Windtner schlägt vor, eine externe Person aus der Wirtschaft in dieses Amt zu wählen, um frischen Wind in den Verband zu bringen.

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Die Geschichte des österreichischen Fußballs ist geprägt von Höhen und Tiefen. So erreichte die Nationalmannschaft in den 1920er und 30er Jahren eine erste Blütezeit, als sie 1934 das Halbfinale der Weltmeisterschaft in Italien erreichte. Nach einem langen Unterbruch in der Geschichte, insbesondere durch die Integration nach 1938 in die deutsche Fußballstruktur, erlebte der österreichische Fußball nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wiederbelebung. In den 70er und 80er Jahren erlebte der Fußball eine goldene Ära mit zahlreichen erfolgreichen Teilnahmen an internationalen Meisterschaften.

Die Zukunft des Fußballs in Österreich

In den letzten Jahren hat der österreichische Fußball auch im Frauenbereich an Bedeutung gewonnen. Die Frauen-Nationalmannschaft qualifizierte sich 2017 für die Europameisterschaft und schaffte es bis ins Halbfinale. Auch der Leistungssport bei den Vereinen hat einen enormen Aufschwung erlebt, was die gute Entwicklung des Fußballs insgesamt weiter fördert. Clubs wie der FC Red Bull Salzburg und SK Rapid Wien haben Erfolge auf europäischer Ebene erzielt und tragen so zur positiven Wahrnehmung des österreichischen Fußballs bei.

Windtner hat in seinen Ausführungen deutlich gemacht, dass die positive Entwicklung im Fußball nur durch Zusammenarbeit und professionelle Strukturen innerhalb des ÖFB möglich ist. Wenn harmonische Koordination und ein gemeinsames Ziel verfolgt werden, stehen die Chancen für den österreichischen Fußball, auf internationaler Ebene erfolgreich zu sein, gut. Nur so kann die Vergangenheit als Ansporn dienen und eine erfolgreiche Zukunft gestaltet werden.

Laola1 berichtet, dass … ORF hebt die Wichtigkeit von Zusammenhalt hervor … 12Termann bietet einen historischen Kontext …

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Österreich
Beste Referenz
laola1.at
Weitere Quellen
ooe.orf.at

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