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Am 4. Dezember 2024 erlebte ein Wiener Ehepaar trotz schwerer gesundheitlicher Herausforderungen einen emotionalen Höhepunkt. Viktor, der den Krebs besiegt hat, lebt mit einem Tracheostoma und durchlebt gemeinsam mit seiner Frau Elvira, die an schwerer COPD leidet, viele Tiefen. Umso größer ist die Freude über den Gewinn von 500 Euro, den sie dank des „Heute“-Christkinds erhalten konnten. Verwendet werden soll das Geld für eine Geburtstagsparty zu Elviras 61. Geburtstag am 21. Dezember in ihrem Lieblingslokal. "Einmal nicht aufs Geld schauen müssen und das Leben feiern, so lange man es noch kann” ist der innige Wunsch des Paares, wie heute.at berichtet.
Erinnerung an die Vergangenheit
Gleichzeitig wird in Esslingen die düstere Geschichte der Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs nicht vergessen. Stolpersteine werden verlegt, um an die Opfer zu erinnern, die unter schlimmen Bedingungen leben mussten. So wurde beispielsweise der russische Zwangsarbeiter Stefan Abrossimov, geboren 1920, wegen angeblicher Sabotage am 21. Mai 1944 hingerichtet. Auch die tragischen Schicksale anderer Zwangsarbeiter wie Sofija Belkina und Lore Akulewitsch werden an den Orten ihrer ehemaligen Wohnlager gewürdigt. Diese Stolpersteine erinnern nicht nur an individuelle Schicksale, sondern sind auch Teil der Gedenkarbeit an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, wie Wikipedia aufzeigt.
Die Verbindung dieser beiden Geschichten aus Wien und Esslingen zeigt, wie wichtig es ist, sowohl die Freude über kleine Gewinne im Alltag zu feiern als auch die schmerzhaften Erinnerungen an die Vergangenheit lebendig zu halten. Solche Ereignisse zeigen auf eindrückliche Weise, dass das Leben trotz aller Herausforderungen weitergeht und die Erinnerung an die Opfer unseres Geschichtlichen Erbes von grundlegender Bedeutung ist.
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