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In Wien hat eine dreiste Betrügerin eine 56-jährige Frau um ein Vermögen gebracht, indem sie sich als „Schamanin“ ausgab und ihr angebliche okkulte Kräfte vorenthalten hat. Laut Polizeiberichten wurde die Opfer massiv unter Druck gesetzt, da die Betrügerin ihr ein Fluch und einen bevorstehenden Todesfall in der Familie vorhergesagt hatte. Um sich von diesem vermeintlichen Unglück zu befreien, übergab die gutgläubige Wienerin insgesamt etwa 700.000 Euro an die Täterin, wie noe.ORF.at berichtete.
Die Ermittlungen führten zu Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich, bei denen das Landeskriminalamt diverse okkulte Gegenstände sowie Schmuck und Münzen sicherstellen konnte. Diese Fundstücke deuten darauf hin, dass es möglicherweise weitere Opfer dieses Betrugs gibt. Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes der Täterin, die identifiziert wurde als die 44-jährige Mariana M., gingen zahlreiche Hinweise von der Bevölkerung bei der Polizei ein. Die Fahndung nach der Verdächtigen wurde eingeleitet, um sie zur Rechenschaft zu ziehen, wie krone.at berichtete.
Fahndung und weitere Opfer gesucht
Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach Mariana M. und ermutigt weitere Opfer, sich zu melden. Die Hinweise werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Es ist klar, dass die Betrügerin mit ihrer Methode, die in der Vergangenheit genutzt wurde, großen finanziellen Schaden angerichtet hat. Die Schlinge um ihren Hals zieht sich enger, während die Polizei in allen Richtungen ermittelt, um die Dreistigkeit und das Ausmaß ihres Betrugs aufzuklären.
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