Der junge Offensivspieler Sanel Šaljić musste sich kürzlich einer schweren Verletzung stellen, die ihn voraussichtlich bis zur Winterpause außer Gefecht setzen wird. Bei einem 3:2-Auswärtssieg gegen WSG Tirol zog sich der 19-Jährige einen Teileinriss des Syndesmosebandes zu und wurde in der 17. Minute ausgewechselt. Der FK Austria Wien bestätigte die Diagnose nach einer MRT-Untersuchung in der Privatklinik Döbling, was die Stimmung im Team trotz des Sieges stark dämpfte. Šaljić zählte in den letzten sechs Partien zu den Stammspielern und war einer der auffälligsten Jungprofis in der Liga, was den Verlust für die Austria besonders schmerzhaft macht.

Šaljić hatte ein außergewöhnliches Jahr 2025, in dem er sich vom SV Stripfing, wo er im Frühjahr spielte, bis zum Hoffnungsträger in der Offensive von Austria Wien entwickelte. Nach dem Abgang von Dominik Fitz wurde ihm die Rolle des Leistungsträgers zugewiesen. Die Sprunggelenksverletzung kam zu einem kritischen Zeitpunkt, doch Šaljić sieht darin eine Lektion: „Nach einem Fall wieder aufzustehen“ ist die Devise des talentierten Spielers, der auch als ÖFB-U21-Teamspieler auf sich aufmerksam machte.

Verletzungsgefahren im Fußball

Verletzungen sind im Fußball leider an der Tagesordnung, insbesondere im zentralen Mittelfeld, wo diverse Statistiken eine hohe Anzahl an Ballaktionen und Zweikämpfen belegen, die zu Verletzungen führen können. Laut einer Analyse des Sportreports gab es in der Spielzeit 2019/20 ein signifikantes Verletzungsaufkommen, das viele der 1. und 2. Bundesliga-Kicker betraf. Dies verdeutlicht, wie gefährdet gerade Offensivspieler wie Šaljić sind, die durch ihre Spielweise oft größeren Risiken ausgesetzt sind.

Der junge Spieler bekam in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit von Klubs aus dem Ausland, darunter Feyenoord Rotterdam und PSV Eindhoven. Trotz der Angebote hält er einen Wechsel ins Ausland für zu früh und plant, sich weiter in der gestandenen Mannschaft bei Austria Wien einzuarbeiten. In den letzten Monaten erhielt er auch viel Unterstützung durch tägliche WhatsApp-Nachrichten von Manuel Ortlechner, was ihm zusätzlich Motivation gibt.

„Vor einem Jahr habe ich noch mit dem SV Stripfing die Vorbereitung begonnen“, erinnert sich Šaljić. Sein Vertrag bei Austria Wien läuft bis 2030, und er hatte sich mit der Hoffnung auf mehr Einsatzminuten zu den Profis hochgekämpft. Sein erstes großes Ziel war es, sich im Team zu etablieren, was ihm vor seiner verletzungsbedingten Auszeit auch gelungen war.