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Der Bandenkrieg in Wien erreicht einen dramatischen Wendepunkt: Die Staatsanwaltschaft hat zwei Männer – einen 30-jährigen Tschetschenen und einen 29-jährigen Landsmann – wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einer heftigen Schießerei angeklagt. Diese aufwendige Entwicklung folgt auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen vom 5. Juli 2024 im Anton-Kummerer-Park, wo die Konfrontationen zwischen Tschetschenen und Syrern stattfanden. Bei dem Vorfall, der die Stadt erschütterte, soll der Angeklagte fünf Männer gezielt angegriffen und mehrmals auf sie geschossen haben, während zwei andere Männer durch abprallende Kugeln leicht verletzt wurden. Wie berichtet, blieben die tödlichen Absichten aufgrund anderer Umstände erfolglos, aber die skandalösen Geschehnisse sorgten für großes Aufsehen.
Folgen und weitere Ermittlungen
Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft in mehreren Richtungen. Nach der brutal geführten Auseinandersetzung zwischen ethnischen Gruppen im Sommer, bei der auch mit Holzlatten und Messern gekämpft wurde, sind bereits einige Syrer wegen gefährlicher Drohung verurteilt worden, während ein weiterer 19-jähriger Syrer am Montag freigesprochen wurde. Der freigesprochene Angeklagte wies darauf hin, dass er sich zufällig am Tatort befand, was die Richter nicht von seiner Unschuld überzeugen konnte. Die Realität bleibt bedrohlich: Die Einsatzkräfte hatten mindestens sechs Schüsse gezählt und mehrere Verletzte melden müssen. Zudem kommt hinzu, dass sich die Ermittler auch mit anderen Vorfällen – wie einer brutalen Schlägerei am Bahnhof Meidling – beschäftigen, wo bereits gegen 26 Personen wegen schwerer Körperverletzung ermittelt wird. Diese Unruhen in Wien erforderten umfangreiche strafrechtliche Maßnahmen, die die Staatsanwaltschaft weiterhin vorantreibt, wie die Presse berichtet.
Die Justiz geht unermüdlich gegen die Bandenkultur vor, die sich in den letzten Jahren in Wien zunehmend radikalisiert hat. Besonders besorgniserregend ist die Verbindung eines der Beschuldigten zu einer terroristischen Vereinigung. Ein 17-jähriger Jugendlicher wird verdächtigt, in Verbindung mit einem geplanten Anschlag auf ein Konzert von Taylor Swift im Ernst Happel Stadion gestanden zu haben. Dank internationaler Hinweise konnte dieser drohende Anschlag glücklicherweise vereitelt werden, was die Aufmerksamkeit auf die verworrenen Verstrickungen krimineller Gruppen in der Region lenkt, wie oe24 vermerkt.
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