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Austria Wien: Stadionverkauf an Stadt steht bevor – Was jetzt?

Die Diskussion um die Anteile an der FK Austria Wien AG nimmt eine neue Wendung. Die Investorengruppe WTF, unter der Führung von Jürgen Werner, behält ihre Anteile, nachdem die Fristen für einen Rückkauf seitens des Vereins ohne Ergebnis verstreichen. Laut laola1.at hat der Verein seit über einem Jahr das vertragliche Recht, die Anteile zurückzukaufen, jedoch konnte kein unterschriftsreifer Vertrag zustande kommen. Bis zum 31. März 2025 läuft eine letzte Frist, die voraussichtlich ergebnislos bleiben wird.

Die finanzielle Situation der FK Austria Wien ist angespannt. Es konnte nicht ausreichend Geld für den Rückkauf der Anteile in Höhe von 7,5 Millionen Euro aufgebracht werden. Um diese Herausforderung zu meistern, liegt der Fokus des Vereins auf einem bevorstehenden Verkauf der Generali Arena an die Stadt Wien. Dieser Verkauf soll, so ist kolportiert, etwa 40 Millionen Euro einbringen und könnte entscheidend für die finanzielle Stabilität des Vereins sein.

Stadionverkauf und Mitgliederentwicklung

Der Verkauf des Stadions steht kurz bevor, nachdem die Stadt Wien ein Vorkaufsrecht auf die Generali Arena gesichert hat. Präsident Kurt Gollowitzer bestätigte in der letzten Generalversammlung die Absicht der Stadt, die Arena zu übernehmen. Laut fk-austria.at sind alle notwendigen Schritte für den Kauf eingeleitet, und ein Gutachten zur Bewertung des Verkaufs wird in den kommenden Tagen erwartet.

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Stadtrat Peter Hacker betont, dass die Übernahme auch der Absicht dient, den Einfluss auf die Stadionnutzung zu behalten. Die Stadt plant, die Arena weiterhin vielfältig nutzbar zu machen, unter anderem für andere Fußballvereine und für die ÖFB-Nationalteams. Die Austragung von ÖFB-Cup-Finalen sowie anderen Sportereignissen könnte somit ebenfalls gesichert werden.

Finanzielle Herausforderungen und sportlicher Erfolg

Trotz der finanziellen Turbulenzen zeigt der Verein positive Entwicklungen im sportlichen Bereich. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde ein Plus von 11,24 Millionen Euro erzielt, jedoch belaufen sich die Verbindlichkeiten der FK Austria Wien auf 59,44 Millionen Euro. Die Vereinsführung ist optimistisch, was die sportlichen Ambitionen betrifft. Der Verein verzeichnete einen Mitglieder- und Fan-Zuwachs, derzeit sind rund 8.400 Mitglieder und etwa 8.100 Abonnenten registriert. Zudem zieht der Verein durchschnittlich 12.500 Zuschauer pro Spiel an.

Die positive Entwicklung wird auch durch die gute Form der Kampfmannschaft unterstrichen, die sich in einer starken Position innerhalb der Bundesliga befindet und die Chance auf das Cup-Finale gegen Hartberg hat. Sportdirektor Manuel Ortlechner lobt die Erfolge aller Teams und die Steigerung der Einberufungen in die österreichischen Nachwuchsnationalteams.

Insgesamt wird deutlich, dass die FK Austria Wien sowohl vor finanziellen als auch sportlichen Herausforderungen steht. Die kommenden Entscheidungen, insbesondere der Stadionverkauf und die mögliche Übernahme der Anteile, könnten entscheidend für die Zukunft des Vereins sein.

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laola1.at
Weitere Quellen
fk-austria.at

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