Am 19. Jänner 2026 finden in Wien mehrere bedeutende Pressekonferenzen statt, die zentrale Themen der Stadtpolitik und der Jugendförderung behandeln. Um 9:00 Uhr eröffnet die ÖVP Wien die Reihe. Das Thema lautet „Vorschau auf Gemeinderat und Landtag – Neos haben Wiener Bildungsressort nicht im Griff“. Bezirksvorsteher Markus Figl und Klubobmann Harald Zierfuß sind die Sprecher und laden alle Interessierten zu ihrer Veranstaltung im Rathaus, Stiege 8, Halbstock, Klub der Wiener Volkspartei, Zimmer 222 ein.

Kurze Zeit später, um 9:30 Uhr, folgt die Pressekonferenz der Grünen Wien, die sich dem Thema „Kinder- und Jugendhilfe in der Krise“ widmet. Hierbei wird die nicht amtsführende Stadträtin Judith Pühringer in Begleitung von Gemeinderätin Ursula Berner sprechen. Ebenfalls im Rathaus, jedoch im Grünen Klub, findet diese Veranstaltung statt.

Pressekonferenzen zur Sicherheit und Bildung

Um 10:00 Uhr hat die FPÖ Wien eine Pressekonferenz angekündigt, die sich kritisch mit der „Milliardengrab Mindestsicherung“ auseinandersetzen wird. An dieser Veranstaltung nehmen der nicht amtsführende Stadtrat Dominik Nepp und FPÖ-Wien Klubobmann Maximilian Krauss teil. Der Standort ist das FPÖ-Wien Landtagsklub, Zimmer 452, im 2. Stock des Rathauses.

Um 10:30 Uhr wird Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling eine Grundsatzrede zum Thema „Elementarbildung“ halten. Diese Rede ist Teil einer kontinuierlichen Diskussion um die Bildung in Wien und die damit verbundenen Herausforderungen.

Kinderrechte in der Bildung

Zusätzlich wird am 19. Jänner 2026 eine Presseinformation zur kinderfreundlichen Budgetplanung 2025 veröffentlicht, die auf die Notwendigkeit einer verstärkten Berücksichtigung von Kinderrechten in der politischen und gesellschaftlichen Praxis hinweist. Diese Information fällt in eine Zeit, in der die Diskussion um die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Österreich an Bedeutung gewinnt.

Im Kontext der Umsetzung von Kinderrechten in den Schulen hat das UNICEF-Programm „Kinderrechteschulen“ zum Ziel, die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention im Schulalltag zu verankern. Dieses Programm, das bereits im Oktober 2022 in Wien gestartet ist, soll das Bewusstsein für Kinderrechte fördern und die Kinder ermutigen, aktiv für ihre Rechte einzutreten. Zehn Wiener Schulen nehmen zunächst an diesem Pilotprojekt teil, das positiv bewährte Erfahrungen aus anderen Ländern aufgreift, um Mobbing zu reduzieren und Lernerfolge zu steigern. Die Bildungsdirektion Wien unterstützt dieses Projekt mit ihrer Expertise.