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Ein bedeutsamer Wechsel hat sich in Gerasdorf vollzogen: Mit 22 von 31 Stimmen stellte der 58-jährige Hans Jürgen Peitzmeier von der FPÖ den neuen Bürgermeister der Stadt und setzte damit die jahrzehntelange Vormachtstellung der SPÖ, die seit 1954 ununterbrochen an der Spitze war, außer Kraft. Diese Entscheidung war das Ergebnis einer konstituierenden Sitzung, bei der sich die FPÖ und die ÖVP zuvor auf eine Zusammenarbeit einigten und somit die SPÖ, die die meisten Stimmen bei der Gemeinderatswahl erhielt, in die Schranken wiesen. Diese politische Neuausrichtung wurde erstmals von noen.at berichtet.
Peitzmeier, der seit 2015 Mitglied des Gemeinderats ist und zuvor verschiedene Ämter innehatte, wie etwa den Vorsitz im Ausschuss für Verkehrsangelegenheiten, versprach Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgern. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und werde mit vollem Tatendrang für alle Gerasdorfer tätig sein“, erklärte er nach seiner Wahl. Sein Motto zielt auf ein solidarisches Miteinander aller Bürger ab. „Nur miteinander können wir füreinander da sein“, betonte er. Aus den Worten des frisch gewählten Bürgermeisters wird deutlich, dass er vor der Herausforderung steht, Vertrauen zu schaffen und das Engagement der Bürger aktiv einzubeziehen, was auch von meinbezirk.at hervorgehoben wurde.
Neuausrichtung in der Stadtpolitik
Die Entscheidung für FPÖ und ÖVP markiert einen Wendepunkt in der Gerasdorfer Stadtpolitik. „Es gibt viel zu tun und ich bin bereits mittendrin“, so Peitzmeier auf seine zukünftigen Aufgaben angesprochen. Besonders wichtig seien Teamarbeit und das Vertrauen in die Expertise seiner Mitstreiter im Rathaus und Gemeinderat. Nach den ersten Gratulationen, einschließlich der Unterstützung seitens der SPÖ-Bezirksvertreter, deutet vieles darauf hin, dass die politische Landschaft Gerasdorfs künftig von neuen Koalitionen und Ansätzen geprägt sein wird.
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