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Urologische Erkrankungen sind ein oft schambesetztes Thema, das viele Frauen betrifft und nicht nur physische, sondern auch gravierende psychologische Folgen mit sich bringt. Laut Dr. Nicole Weirich, einer versierten Urologin, tritt das sogenannte Urogenitale Mangel-Syndrom (UMS) häufig auf, besonders nach der Menopause, wenn die Östrogenproduktion sinkt. Diese hormonellen Veränderungen führen zu einer Verdünnung der Schleimhäute im urogenitalen Bereich, was Beschwerden wie Trockenheit, Risse und Schmerzen zur Folge hat. Viele Frauen leiden aus Scham und Unkenntnis jahrelang untherapiert, was ihre Lebensqualität erheblich einschränkt, berichtet vorarlberg.orf.at.
Die ungewollte Beeinträchtigung des Lebens durch urologische Probleme wird oft auch von emotionalen Herausforderungen, wie Angst und Traurigkeit, begleitet. Besonders Erkrankungen wie Inkontinenz können das Selbstbild und die intimsten Bereiche des Lebens beeinträchtigen. Die Stigmatisierung dieser Erkrankungen führt dazu, dass viele von den Betroffenen zögern, über ihre Symptome zu sprechen, was eine frühzeitige Behandlung erschwert. Es ist wichtig zu wissen, dass es Hilfe gibt – sowohl für die körperlichen als auch die psychologischen Dimensionen der Erkrankungen, wie urologie-heute.com anmerkt.
Unterstützungsstrategien für Betroffene
Um die psychologischen Auswirkungen zu bewältigen, ist es essenziell, offene Kommunikation zu fördern und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Selbsthilfegruppen bieten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und das Gefühl der Isolation zu verringern. Zudem kann psychologische Beratung dazu beitragen, die Herausforderungen, die mit urologischen Erkrankungen einhergehen, besser zu bewältigen. Einige präventive Maßnahmen können helfen, die Symptome des UMS zu lindern. Dr. Weirich ermutigt Frauen, sich frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen, wenn sich „unten rum“ etwas anders anfühlt: "Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um die Symptome des UMS zu lindern." Damit können Betroffene ihre Lebensqualität erheblich verbessern und Inkontinenz im Alter wirksam vorbeugen.
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