Am 14. Jänner 2026 ereignete sich in Feldkirch ein tragischer Arbeitsunfall, der einen 59-jährigen Berufskraftfahrer aus der Slowakei das Leben kostete. Laut Berichten von vol.at war der Fahrer dabei, mit seinem Sattelzug rückwärts an eine Laderampe zu manövrieren, als sich das Unglück ereignete.
Der Fahrer stieg aus, um die Heckklappe zu öffnen. In diesem Moment setzte sich der Sattelzug selbstständig in Bewegung, dessen Ursache bisher unklar bleibt. Das Fahrzeug rollte vorwärts und kollidierte mit einem abgestellten Lkw. Momentan ist ungewiss, wie es zu dieser plötzlichen Bewegung des Zuges kam, was dazu führte, dass der Fahrer versuchte, in die Fahrerkabine zu gelangen. Tragischerweise wurde er dabei zwischen dem Sattelauflieger und dem geparkten Lastwagen eingeklemmt.
Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen
Nach dem Unfall leisteten Zeugen sofort Erste Hilfe und gelang es, das Fahrzeug zurückzusetzen. Trotz der schnell- eingeleiteten Maßnahmen verstarb der Fahrer noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen, wie die Berichterstattung von ORF Vorarlberg bestätigt.
Die genauen Umstände und die Ursachen des Unfalls sind derzeit noch Gegenstand von Untersuchungen. Die Einsatzkräfte vor Ort konnten den Unfallhergang dokumentieren, hatten aber an diesem Tag keine weiteren Details zu berichten.
Unfallstatistik und Präventionsmaßnahmen
Der tödliche Unfall in Feldkirch zeigt auf alarmierende Weise die Gefahren im Bereich des Transportwesens. Daher ist es wichtig, auf die allgemeine Unfallstatistik in diesem Sektor hinzuweisen. Wie von der BG Verkehr, der gesetzlichen Unfallversicherung für die Verkehrswirtschaft, in ihren aktuellen Zahlen dargestellt, gab es 2024 insgesamt 88 tödliche Arbeitsunfälle, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle stieg auf 74.142 und beinhaltet sowohl Arbeits- als auch Wegeunfälle, wobei Arbeitsunfälle alleine 66.563 ausmachten.
- Unfallstatistik 2024:
- Meldepflichtige Unfälle: 74.142
- Arbeitsunfälle: 66.563
- Tödliche Unfälle: 88
Die BG Verkehr macht auf die steigenden Unfallzahlen aufmerksam und unternimmt regelmäßig Präventionsmaßnahmen. Im Jahr 2024 wurden über 52,7 Millionen Euro für Prävention und Erste Hilfe aufgebracht, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen und Unfälle zu verhindern.
Der tragische Vorfall in Feldkirch unterstreicht die Bedeutung von Sicherheit und Schulungen im Transportbereich und erinnert an die Risiken, die beruflich tätige Personen tagtäglich eingehen. Die Ermittlungen zu diesem arbeitsrechtlichen Vorfall sind weiterhin im Gange.